Werkzeugmaschinen Heller will mit neuen Strukturen im Vertrieb für höhere Auslastung sorgen
Die Gebr. Heller Maschinenfabrik meldet für das vergangene Jahr einen Umsatzrückgang von 15% auf 375 Mio. Euro. Die Firmenleitung legt allerdings Wert darauf, dass dieser Rückgang geringer ausfällt als im Branchendurchschnitt, wo minus 30 %. erreicht wurden.
Anbieter zum Thema
Heller werde sich weiterhin nicht an Versuchen beteiligen, über Dumpingpreise für mehr Auslastung zu sorgen. Vielmehr setzt das Unternehmen auf neue Strukturen, insbesondere im Vertrieb.
Heller will alles aus einer Hand anbieten
Dabei werden die Produkte weltweit im Vertrieb gebündelt und aus einer Hand angeboten. Große Kunden mit zumeist mehreren Standorten werden durch Key Account Manager betreut. Ein Flächenvertrieb mit geografischer Zuständigkeit ist für die breite Kundenbasis zuständig.
Während 2009 an den ausländischen Standorten 200 Mitarbeiter abgebaut wurden und in den deutschen Werken die Kurzarbeit intensiv genutzt wurde, soll nun Ende des Jahres eine noch festzulegende Zahl von Mitarbeitern in eine Transfergesellschaft übertragen werden.
Finanzierung von Heller für die kommenden Jahre gesichert
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurde die Finanzierung der Gruppe mit den bisherigen Partnern für die kommenden Jahre neu geregelt, um auch in Krisenzeiten ausreichende Liquiditätsreserven zur Verfügung zu haben und die internationale Expansion fortsetzen zu können.
(ID:352615)