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Effizienter Arbeitsablauf innerhalb der Zelle
In der Linearzelle wird eine Fertigungsaufgabe als Auftrag im CAD/CAM-System angelegt. Dieses System kommuniziert mit der Software Sigma. Die Programme werden erstellt und in einer PC-Version mit der Technologie an der Maschinensteuerung zusammengeführt. An der Messmaschine der Linearzelle wird das Werkstück auf den Palettenträger gespannt, mit dem ID-Chip „verheiratet“ und gemessen (Bild 3). Der Werker legt die Palette an der Beladestation in die Fertigungszelle ein und der Zellenrechner sucht die zugehörigen Werkzeuge (Elektroden und Fräser). Anschließend wird das Programm freigegeben.
Zellenmanager organisiert Arbeitsablauf
Der Zellenmanager startet die Maschine, sobald die Arbeit „an der Reihe“ ist. Die Maschine kommuniziert mit dem Roboter und wird bedient (Bilder 4 bis 6). Fertig bearbeitete Werkstücke (Paletten) nimmt der Roboter wieder auf und fährt sie in das Regalmagazin. Sie werden zurück in die Beladestation gefahren, sobald der Werker sie anfordert.
Automationslösung individuell gestalten
„Automation verlangt mehr, als einfach nur einen Roboter neben eine Maschine zu stellen. Automation betrifft auch das Umfeld. Eine Lösung, die zur Firma ‚A’ passt, muss nicht zwangsweise zur Firma ‚B’ passen. Automationslösungen sind individuell und müssen auf den jeweiligen Kundenbedarf abgestimmt werden“, erklärt Joachim Seele, Leiter Projektmanagement Automation/Systeme der GF AgieCharmilles in Schorndorf.
Die Rationalisierungseffekte einer sorgfältig geplanten Anlage werden allerdings deutlich spürbar, man denke nur an kürzere Durchlaufzeiten, erhöhte Produktivität und Flexibilität, reduziertes Fehlerpotenzial und verbesserte Konkurrenzfähigkeit.
Die Linearzelle in Schorndorf gibt jedem Interessenten die Möglichkeit, rechnerisch und anschaulich eine Automation zu erwägen. Eine so getroffene Entscheidung kann als weitgehend sicher gelten, verspricht Agie Charmilles.
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