Vorreiter – äh, -schwimmer HGK Shipping baut das fluss- und seetaugliche Gastankschiff Vanguard

Quelle: HGK Shipping 1 min Lesedauer

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HGK Shipping konzipiert ein neuartiges Küstenmotorschiff, damit die Industrie in einer zunehmend wasserstoffbasierten Wirtschaft versorgt werden kann.

Das hier ist eine Animation des see- und flusstauglichen Gastankschiffes Vanguard, das jetzt von HGK Shipping entwickelt und gebaut wird. Es muss in Seehäfen nicht stoppen, womit Umschlagrisiken entfallen. Es wird etwa bis zum Oberrhein fahren können.(Bild:  HGK Shipping)
Das hier ist eine Animation des see- und flusstauglichen Gastankschiffes Vanguard, das jetzt von HGK Shipping entwickelt und gebaut wird. Es muss in Seehäfen nicht stoppen, womit Umschlagrisiken entfallen. Es wird etwa bis zum Oberrhein fahren können.
(Bild: HGK Shipping)

Die geplante Vanguard (englisch etwa für Vorreiter) wird 125 Meter lang und 17,50 Meter breit sein, wie HGK Shipping informiert. In ihren Tanks können unter anderem kalt verflüssigter Ammoniak und verflüssigtes Kohlendioxid transportiert werden. Das Schiffsdesign wird als hochmodern beschrieben und ist nicht nur die Fahrt auf Flüssen ausgelegt, denn die Vanguard kann ebenso in europäischen Küstengewässern und darüber hinaus operieren, wie der Schiffsbauer betont. Weil der Umschlag zwischen den Verkehrsträgern entfalle, schaffe diese Transportart einen deutlichen Mehrwert. Das gelte sowohl für die Anlieferung des Wasserstoffs – beispielsweise aus Spanien und Portugal – als auch für die Beförderung des abgeschiedenen CO2 zu den vorgesehenen Offshore-Feldern, die häufig in der Nordsee lägen. Um möglichst nachhaltig unterwegs zu sein, unterstützt ein Wind Assisted Propulsion System (WAPS) – eine Art Segel in Form von zwei Säulen – den dieselelektrischen „Future-Fuel-Ready“-Antrieb.

Logistische Unterstützung für den “European Green Deal“

Insbesondere der Rhein, der für die Vanguard bis zum Oberrhein schiffbar sein werde, biete für die an diesem Strom stark konzentrierte Industrie eine leistungsfähige Alternative zu fehlenden oder erst in ferner Zukunft nutzbaren Pipelines. Um den sogenannten „European Green Deal“ mit seiner avisierten Umstellung von Produktionsprozessen inklusive des Einsatzes von „grünem“ Ammoniak auch von logistischer Seite mitzutragen, will HGK Shipping deshalb im Schiffsdesign immer wieder neue Maßstäbe für die Binnenschifffahrt setzen. Bei der Vanguard fließt etwa die Erfahrung in Sachen Niedrigwasserschiffe mit ein. In diesem Zusammenhang ist auch das im April kommunizierte Projekt Pioneer zu sehen.

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