Robotpremiere Hier kommt das erste mobile Robotersystem für den Schiffsbau

Quelle: Pressemitteilung von Comau 3 min Lesedauer

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Comau und Fincantieri präsentieren das erste Ergebnis ihrer Zusammenarbeit – den „MR4Weld“, einen mobilen Schweißmanipulator fü den Schiffsbau.

Auf der Automatica haben Comau und Fincantieri den „MR4Weld“ erstmals präsentiert. Der auf Ketten montierte Schweißroboter soll beim Schiffsbau im Außenbereich die Mitarbeiter schonen und das Schweißen deutlich beschleunigen. Hier erklären die Partner, wie das gehen soll.(Bild:  Comau / Fincantieri)
Auf der Automatica haben Comau und Fincantieri den „MR4Weld“ erstmals präsentiert. Der auf Ketten montierte Schweißroboter soll beim Schiffsbau im Außenbereich die Mitarbeiter schonen und das Schweißen deutlich beschleunigen. Hier erklären die Partner, wie das gehen soll.
(Bild: Comau / Fincantieri)

Der „MR4Weld“ wird als ein mobiler Roboter beschrieben, der eine innovative Automatisierungsmöglichkeit für den Außenbereich des Schiffsbaus darstellt. Er liefert eine hohe Schweißqualität und -leistung, wobei er nicht zuletzt die Körperkräfte der Facharbeiter schont, wenn es um arbeitsintensive Schweißarbeiten geht. Comau und Fincantieri haben, wie es weiter heißt, auch ihre strategische Vereinbarung erneuert. Das Ganze ziele darauf ab, Technologie, Digitalisierung und Innovation in zukünftigen mobilen Robotersystemen einzusetzen, die die Produktionsgeschwindigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhöhen vermögen. Im Rahmen der erneuten Zusammenarbeit werden die Unternehmen fortschrittliche und mobile Robotik entwickeln, um andere sich wiederholende Tätigkeiten des Schiffsbauprozesses zu automatisieren. Darunter auch diejenigen, die durch vertikale und nichtlineare Oberflächen sowie unstrukturierte Umgebungen gekennzeichnet sind.

Mobiler Schweißroboter schweißt drei Mal schneller als der Mensch

Der mobile Roboter „MR4Weld“ gilt dabei als neues Paradigma, um die Automatisierung beim Schweißen aus der Werkshalle hinaus zu bringen. Er wird nun getestet und danach in den Werften von Fincantieri zum autonomen Schweißen von Stahlkonstruktionen in einer Schicht eingesetzt. Möglich sei eine Verdreifachung der Schweißgeschwindigkeit im Vergleich zur manuellen Ausführung. Der Roboter verfügt dazu über einen 6-Achs-Knickarmroboter mit hoher Tragfähigkeit, der mit einem Schweißbrenner ausgestattet ist. Das Ganze ist auf einem Kettenfahrwerk montiert und mit einem integrierten System zur autonomen Erkennung von Schweißnähten ausgestattet. Und was noch wichtiger ist, wie die Partner sagen: Er garantiert eine bessere Schweißqualität bei gleichzeitiger Reduzierung ergonomischer Risiken und trägt zur Transformation der Produktionsprozesse im Schiffbau bei, da er größere Flexibilität und verbesserte Sicherheit sowie niedrigere Gesamtkosten sicherstellt.

Neuer Schweißroboter sammelt auch wichtige Prozessdaten

Der „MR4Weld“ wurde entwickelt, um sich in jeder Umgebung bewegen und mit Mitarbeitern zusammenarbeiten zu können. Er kann dazu während der Transfer- und Schweißarbeiten einfach von einem einzigen Bediener gesteuert werden. Das System nutze auch digitale Tools, um Schweiß- und Produktionsdaten zu sammeln, die zur Erfassung der Schweißverbindungen dienten. Weil der „MR4Weld“ die geltenden Sicherheitsvorschriften vollständig erfüllt, kann er ohne Umzäunungen auf jedem der mehreren Decks, aus denen ein Schiff besteht, arbeiten. Fincantieri und Comau haben außerdem gemeinsam ein europäisches Patent für einige spezielle technologische Merkmale des „MR4Weld“ angemeldet. Das schweißende Robotersystem kann über dies auch nahtlos in die digitale Infrastruktur von Comau integriert werden, so dass Produktivität und Rentabilität gesichert sind.

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