Mit seinem steuerungsunabhängigen MDE-System hat Smartblick etwas geschaffen, dass Industrie 4.0 auch für produzierende KMU erschwinglich macht, um wirtschaftlicher zu werden.
Smartblick bietet jetzt eine Software, die die Zusammenarbeit in der Produktion verbesstert. Denn auch in KMU würden schnelle Reaktionen auf sich ändernde, dynamische Rahmenbedingungen immer dringlicher, was die Sofware aber leiste.
(Bild: Smartblick)
Industrie 4.0, das ist ein Schlagwort, das für so manchen kleinen oder mittleren Fertigungsbetrieb so hoffnungsvoll begann, häufig aber zu einer Geschichte von enttäuschten Hoffnungen und überzogenen Versprechungen mutierte, sagt Smartblick. Branchenfremde Software-Unternehmen witterten außerdem das große Geschäft mit der Digitalisierung des Shopfloors. Hersteller von Werkzeugmaschinen und Steuerungen traten mit proprietären Gesamtlösungen an – und selten taten sie es, ohne dass der Begriff „Ökosystem“ fiel, wie die Softwareexperten weiter ausführen. Folglich sei den KMU oft nichts anderes übrig geblieben, als sich auf den großen Branchenmessen an den Schaufenstern, hinter denen die digitalen Projekten der großen Player vorgeführt wurden, die Nase platt zu drücken. Der Grund: Es mangelte schlicht an der Manpower, dem Know-how und den finanziellen Mitteln, um die Chancen der Digitalisierung für ihren Betrieb zu nutzen. Nicht selten wurden dennoch Jahre in Digitalisierungsprojekte investiert, und am Ende kam doch nichts Befriedigendes dabei heraus. Festzustellen ist nach der Erfahrung von Smartblick, dass die meisten Systeme für die Digitalisierung des Shopfloors nur darauf abzielen, Kennzahlen und KPIs für die Geschäftsführungsebene zu generieren. Systeme, die konsequent aus der Perspektive des Bedieners oder der Bedienerin an der Maschine konzipiert sind, gebe es aber so gut wie nicht. Das, betont Smartblick, muss aber nicht sein.
Selten berücksichtigen digitale System die Anwendersicht
Das Berliner Start-up stammt dabei selbst aus einem Lohnfertigungsbetrieb und möchte vor allem die KMU aus diesem Industriesektor, aber auch andere produzierende Unternehmen dazu befähigen, mit geringem Aufwand die Vorteile von Industrie 4.0 für sich zu nutzen. Dabei ging das Entwicklungsteam gezielt vor, indem es im ersten Schritt ein System entwickelt hat, mit dem sich nahezu jede Werkzeugmaschine mit wenig Installationsaufwand – die Rede ist hier von maximal 20 Minuten – als digitaler Zwilling ins Internet bringen lässt. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Maschine mit einer CNC ausgerüstet ist oder nicht. Auf einem „Dashboard“ sind im Web dann die wichtigsten Daten der Werkzeugmaschine wie Spindeldrehzahl und aufgenommene Leistung abrufbar, um erste Chancen zu bieten, diese gewinnbringend auszuwerten.
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Auf Basis dieser Daten entwickeln die Softwarespezialisten dann intuitiv benutzbare, digitale Module, welche die Herstellungsprozesse an den Maschinen transparent machen, das Optimierungspotenzial identifizieren, und so den Arbeitsalltag auf dem Shopfloor vereinfachen, wie man erklärt. Von der Maschinendatenerfassung (MDE) über die Betriebsdatenerfassung (BDE) spanne sich dabei der Bogen zu einem umfassenden Tool für die Produktionsplanung inklusive Im- und Exportfunktionen für Daten aus ERP- und MES-Systemen.
Geplant ist also nicht weniger, als ein ganzheitliches digitales Abbild der kompletten Prozesskette der Produktion zu schaffen. Wohlgemerkt: Immer mit dem Ziel, dem Nutzer in der Werkhalle einen echten Mehrwert zu bieten und nicht nur Zahlenmaterial für Optimierungsstrategien der Geschäftsleitung zu liefern. Stattdessen soll allen Beteiligten mehr Transparenz im Produktionsprozess gegeben werden. Das ganze Produktionsteam soll davon etwas haben, damit es sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann – die Herstellung hochwertiger Produkte. Der Aufwand für Dokumentation oder Messung in Prozesse soll folglich minimiert werden.
Was man nutzen will, bleibt kundenspezifisch
Welche Module der Kunde einsetzen möchte, bleibe aber ihm überlassen. Er könne eine reine BDE-Lösung nutzen, die auch unabhängig von der Art der Maschinendatenerfassung funktioniere. Andere Anwender wollen wiederum nur die unkomplizierte Hardware für MDE nutzen. Doch den größten Nutzen entfaltet Smartblick, wie die Berliner betonen, wenn die Daten aus der Sensorik mit denen aus dem Prozess kombiniert werden.
In vielen Betrieben funktioniert das noch sehr hemdsärmelig, denn CSV-Importe aus ERP- oder MES-Systemen sind dabei immer noch eine sehr verbreitete Form der Datenintegration. Aber Datenschnittstellen für die automatische Zusammenführung aller Datenquellen der Fertigung haben hohe Priorität auf der Produkt-Roadmap bei Smartblick. Deshalb ist der neueste Streich der Produktionspraktiker von Smartblick ein System, das zur Nachverfolgung der Fertigungsaufträge für den Auftraggeber genutzt werden kann. Das funktioniere ähnlich, wie bei einem Paketversender, wobei der Kunde des jeweiligen Produktionsbetriebs hier einen Link per E-Mail mit einer Nummer für das Tracking erhält, um den Status eines Auftrags verfolgen, was bis zum Liefertermin geht.
Und Datenbasis heißt dazu ein anderes spannendes Modul, das vor kurzem ausgerollt wurde. Die Rede ist vom Werkstückzähler, der mit besonderen Software-Algorithmen und Bearbeitungsprozessen auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) analysiert und sogar Vorhersagen über den Produktionsablauf zulässt, wie Smartblick betont.
Stand: 08.12.2025
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