Werkstückspannung
Hochautomatisierte Kleinteilefertigung

Ein Gastkommentar von Michael Hobohm 6 min Lesedauer

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Als Teil der Reorganisation der kompletten Fertigung investiert Krones Nittenau seit 2021 u. a. massiv in seine Kleinteilefertigung. Bei der Umsetzung eines hochautomatisierten Fertigungskonzepts kommen Spannsysteme von Gressel zum Einsatz.

Für das maschinenferne Rüsten der Werkstücke auf Paletten hat Gressel eine ganze Reihe von Spannmitteln zum Einsatz gebracht: „C2“-Zentrischspanner, Pyramiden, „Gredoc“-Nullpunktmodule und -Platten, 5-Achs-Spanner „SC5X“, „S2“-Festbackenspanner, Aufspanntürme sowie „D2“-Doppelspannertürme. (Bild:  Gressel)
Für das maschinenferne Rüsten der Werkstücke auf Paletten hat Gressel eine ganze Reihe von Spannmitteln zum Einsatz gebracht: „C2“-Zentrischspanner, Pyramiden, „Gredoc“-Nullpunktmodule und -Platten, 5-Achs-Spanner „SC5X“, „S2“-Festbackenspanner, Aufspanntürme sowie „D2“-Doppelspannertürme.
(Bild: Gressel)

Krones mit Stammsitz in Neutraubling gilt als Weltmarktführer bei der Planung, Entwicklung und Fertigung von Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Weltweit werden jeden Tag zig Millionen Flaschen, Dosen und Formbehälter mit Krones-Anlagen verarbeitet, vor allem in Brauereien, der Soft-Drink-Branche, bei Wein-, Sekt- und Spirituosenherstellern, aber auch in der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie.

Dreistufenplan für die Großteilefertigung

In Deutschland produziert Krones mit rund 9.000 Mitarbeitern an fünf Standorten. Einer davon ist Nittenau in der Oberpfalz, wo Groß- und Kleinteile von Maschinen und Anlagen für das Stammwerk hergestellt werden. Um auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, investierte Nittenau 2021 in der Großteilefertigung in eine moderne Großbearbeitungsanlage für das Drehen und Fräsen. Die Investition reihte sich ein in eine 2018 gestartete Reorganisation des kompletten Fertigungsbereichs, die als Investitionsprogramm drei Stufen umfasst. Den ersten Schritt des Programms hatte Krones Nittenau Ende 2020 mit der Inbetriebnahme einer neuen Laserschweißanlage abgeschlossen, was die Optimierung vor- und nachgelagerter Prozesse und die Neuordnung des Materialflusses beinhaltete. In den kommenden Jahren erfolgt mit Phase drei die Inbetriebnahme weiterer Dreh- und Fräsanlagen.