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Aufbau der Pilotanlage wird vom Bund und vom Land Baden-Württemberg gefördert
„Da das Bioliq-Verfahren auf Stroh und weitere biogene Reststoffe zurückgreift, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungs- oder Futtermittelproduktion stehen, sind wir somit in der Lage, einen wichtigen Teil zur Entwicklung alternativer Energielösungen beizutragen“, so Francois Venet, Vice President Air Liquide Global E&C Solutions. „Wir sind stolz, mit unserem Kooperationspartner KIT diese herausfordernde und strategisch wichtige neue Technologie zur Umsetzung von Biomasse in Synthesegas erfolgreich fertig gestellt zu haben, und freuen uns, unser Portfolio im Bereich der „Erneuerbaren Rohstoffe“ weiter stärken zu können.“
Der mehrstufige Prozess berücksichtigt sowohl die Tatsache, dass das Stroh und andere biogene Reststoffe räumlich weit verteilt anfallen, als auch die Notwendigkeit einer wirtschaftlichen großtechnischen Produktion. Der Aufbau der Pilotanlage am KIT Campus Nord wird vom Bund und vom Land Baden-Württemberg gefördert. Neben zahlreichen Instituten und Dienstleistungseinheiten des KIT sind mehrere Industriepartner an Bioliq beteiligt.
Air Liquide Global E&C beteiligt sich an den weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
Die Errichtung der Bioliq-Prozessstufe II hat ein Investitionsvolumen von rund 28 Mio. Euro. 50 % davon trägt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Diese Mittel werden über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) zur Verfügung gestellt.
Die verbleibenden Investitionskosten übernehmen das KIT und der Industriepartner Air Liquide Global E&C Solutions je zur Hälfte. Air Liquide Global E&C Solutions hat die Bioliq-Prozessstufe II nicht nur projektiert, geliefert, montiert und in Betrieb genommen, sondern wird sich auch an den weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beteiligen.
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