Reichenbacher Hamuel Hochgeschwindigkeits-Fräsen als Alternative zum Laserschneiden
Im Rahmen eines staatlich geförderten Projekts treibt die Reichenbacher Hamuel GmbH in Dörfles-Esbach die Entwicklung des Hochgeschwindigkeits-Fräsen voran. Mit der entwickelten Fräsmaschine für die Hochgeschwindigkeits-Zerspanung können Präzisionswerkstücke aus Aluminiumplatten mit einer Dicke bis 20 mm herausgefräst werden.
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Die Bearbeitungsqualität mit sehr hoher Maßgenauigkeit und sauberen Schnittkanten wurde gegenüber den bislang dominierenden Technologien des Schneidens mit Laser- oder Wasserstrahl deutlich verbessert, heißt es.
Kosten beim Hochgeschwindigkeits-Fräsen sind rund 25% geringer als beim Laserschneiden
Die entwickelte HSC-Fräsmaschine ermöglicht die Bearbeitung beliebiger Konturen ebenso wie das Fräsen von Bohrlöchern und Gewinden. Komplette Werkstücke entstehen in nur einem Bearbeitungsprozess. Zur exakten Ausrichtung schwebt die Rohplatte auf einem Luftkissen und wird anschließend über ein Vakuum-Spannsystem großflächig fixiert. Oberflächenspannungen und -beschädigungen werden vermieden und selbst kleinste Werkstücke bleiben nach dem Ausfräsen zuverlässig in ihrer Position. Die Betriebskosten sind rund 25% günstiger als beim Laser- und Wasserstrahlschneiden. Beim Investitionsaufwand beträgt die Einsparung sogar bis zu 40%.
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