Anbieter zum Thema
Doppelgreifer übernehmen den Werkzeugwechsel
Der Werkzeugwechsel in das oben liegende Scheibenmagazin erfolgt mit kurvengesteuerten Doppelgreifern. Zur Bestückung des Magazins legt ein Bediener die Werkzeuge in eine Werkzeugbeladestation ein. Von dort aus wird das Werkzeug über einen Lift automatisch in das Magazin abgelegt.
Unterschiedliche Schwenkbrücken
Das modulare Konzept der Licon-Bearbeitungszentren deckt alle wesentlichen Funktionsbaugruppen einer Werkzeugmaschine ab. Dies gilt insbesondere auch für die Schwenkbrücke als Werkstückträgereinheit. Im Sinne größter Flexibilität kann die Liflex II mit unterschiedlichen Schwenkbrücken für Vier- und Fünf-Achsen-Bearbeitung ausgerüstet werden. Je nachdem, welche Werkstücke bearbeitet werden sollen, sind zwei bis maximal vier B-Tische in einer Reihe möglich.
Konfigurierbar sind Varianten mit zwei oder vier Rundtischen für kleine Bauteile, mit zwei Rundtischen für Werkstücke bis 700 mm Hüllkreisdurchmesser und 650 mm Höhe oder mit zwei Rundtischen für Werkstücke mit einem Hüllkreisdurchmesser bis 990 mm und einer Höhe bis 1000 mm.
Hublängen sind variabel
Das Baukastensystem erlaubt es auch, weitere maßgeschneiderte Bearbeitungskonzepte zu konfigurieren. Dies betrifft beispielsweise die Hublängen, die Schwenkachskonfigurationen sowie die Ausführungen von Werkzeugmagazinen und Arbeitsspindeln. So lassen sich aus dem Baukasten auch interessante Maschinenkonzepte für einspindlige Bearbeitungszentren ableiten.
Insbesondere bei größeren Werkstücken wie Fahrwerkskomponenten, Strukturbauteilen der Karosserie oder sonstigen großkubischen Werkstücken aus den Bereichen Luftfahrt und Energieanlagenbau lassen sich die Vorteile des flexiblen Baukastensystems zum wirtschaftlichen Vorteil für den Kunden anwenden.
(ID:303276)