Märkisches Werk Hochstandardisierte ERP-Software verbindet in- und ausländische Werke
Das Märkische Werk in Halver (MWH) wird seine Unternehmensprozesse mit der betriebswirtschaftlichen Standardlösung Proalpha abbilden.
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An den drei deutschen Standorten Halver, Großbodungen und Füssen werden zukünftig 96 Anwender mit der neuen Software arbeiten. Zum Einsatz kommen nahezu alle Module aus Logistik und Rechnungswesen inklusive Business-Intelligence-Werkzeug Proalpha Analyzer, Intercompany und Dokumentenmanagement (DMS).
Im ersten Schritt werden alle deutschen Werke realisiert. Anschließend erfolgt die Umsetzung bei der amerikanischen Tochter, gefolgt von den asiatischen Standorten. „Die Lösung punktete mit einer vollständigen Integration aller Funktionen inklusive Analyzer und DMS“, begründet IT-Leiter Dr. Stefan Esken die Wahl. „Außerdem sprach das ausgewogene Gleichgewicht zwischen Standardlösung und Individualentwicklung für die Software.“
80% aller Anforderungen sind im Standard abgebildet und 20% können auf die unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst werden.
Das Märkische Werk wurde 1859 gegründet und ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Komponenten und Zylinderkopfsystemen für große Verbrennungsmotoren, die in Schiffen, Lokomotiven, Kraftstationen und Öl-/Gasanlagen eingesetzt werden.
MWH beliefert über 90% der Großmotorenhersteller weltweit. Die erst im Jahr 2007 hinzugekommene Tochtergesellschaft MW Racing ist auf die Herstellung von Ventilen für den Motorrennsport spezialisiert. Insgesamt sind 380 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Neben Deutschland und USA ist das Unternehmen in China, Japan, Singapur und Korea vertreten.
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