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Flexibles Anschlussstück ermöglicht Hexagonalcrimp und Schraubanschluss
Hohe Ströme erfordern entsprechend dimensionierte Kabelquerschnitte bis zu 300 mm². Durch das flexible Anschlussstück ist der Anwender frei in der Wahl des Kabels und des Kabelanschlusses – möglich sind sowohl Hexagonalcrimp als auch Schraubanschluss. Auch Konfigurationsänderungen wie das Austauschen von Kontaktbuchse und -stift zwischen Kabelstecker und Geräteteil sind durch das flexible Anschlussstück jederzeit machbar. Das Anschlussstück mit dem daran befestigten Kabel wird auf den Kon-takt geschraubt, der sich im Isolierkörper befindet.
Hochstromlösungen basieren auf hyperboloider Kontakttechnik
Um die Anforderungen an einen Steckverbinder für größere Ströme erfüllen zu können, basieren die Hochstromlösungen auf der hyperboloiden Kontakttechnik (Bild 2), die bereits unter den rauesten Bedingungen in den Bereichen Aerospace und Defence erfolgreich eingesetzt wird. Bei diesem Kontaktsystem legen sich die hyperbolisch angeordneten Kontaktdrähte linienartig und elastisch am Stift an (Bild 3). Daraus resultiert eine garantierte 360°-Kontaktierung mit geringen Steck- und Ziehkräften, wodurch mehr als 5000 Steckzyklen möglich sind.
Zudem ist der Kontakt, der bei einer Auflösung von weniger als 2 ns nicht unterbricht, schock- und vibrationsfest. Der Übergangswiderstand liegt bei 5 mΩ. Für Sonderanwendungen sind Ströme größer 1500 A realisierbar.
Diese Technik ist somit ideal für den Einsatz unter extremen Umgebungsbedingungen, für anspruchsvollste Hochstromverbindungen. Die Steckverbinder eignen sich für alle Applikationen, für die eine Vorortmontage nötig ist. Aber auch bei der Inhouse-Kabelkonfektionierung ergeben sich Einsparpotenziale. Die Handling-Vorteile kommen zudem bei Testanwendungen im Automotive-Bereich, bei Stromversorgungsanlagen, bei der Stromschienenkontaktierung oder auch bei Photovoltaikanlagen zum Tragen.
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