KI-unterstützte Fertigung
Höhere Effizienz ist nur ein paar Daten entfernt!

Ein Gastbeitrag von Rahul Garg 7 min Lesedauer

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Mit zunehmender Digitalisierung in der Industrie ist es zum KI-Einsatz in der Fertigung nur noch ein kleiner Schritt – der aber großes Potenzial bietet. In Kombination mit dem digitalen Zwilling sieht Siemens hier sowohl ein Tool zur Qualitätssteigerung als auch für eine effizientere Arbeitsvorbereitung.

KI wird CNC-Experten in absehbarer Zeit nicht überflüssig machen, kann aber deren Arbeit in Form eines CAM-Co-Piloten erleichtern und beschleunigen.(Bild:  Siemens)
KI wird CNC-Experten in absehbarer Zeit nicht überflüssig machen, kann aber deren Arbeit in Form eines CAM-Co-Piloten erleichtern und beschleunigen.
(Bild: Siemens)

Da die Digitalisierung in allen Branchen weiter an Fahrt gewinnt, werden Daten zur Lebensader der modernen Fertigung. Heute, an der Schwelle zur KI-Revolution, gilt das erst recht. In etlichen Teilen des Fertigungsprozesses entstehen riesige Datenmengen, die bereits auf unterschiedliche Arten genutzt werden. Die schiere Menge an solchen Daten führt aber auch dazu, dass viele Optimierungsmöglichkeiten und wichtige Erkenntnisse ungenutzt bleiben.

Es wird zwar oft befürchtet, dass künstliche Intelligenz (KI) Arbeitskräfte überflüssig machen könnte, aber ihr Einsatz in der Teilefertigung bedeutet keineswegs, dass Menschen und Prozesse „wegautomatisiert“ werden. Im Gegenteil: Die KI wirkt eher als „Verstärker“, der bestehende Systeme ergänzt und so Effizienz und Produktivität verbessert. Ein Beispiel dafür ist der Co-Pilot in einem computergestützten Fertigungssystem (CAM). Er kann automatisch Werkzeugwege vorschlagen, indem er das 3D-Modell eines Bauteils analysiert und sich dabei der Fähigkeiten hochentwickelter Software bedient. Die Kombination traditioneller Fertigungsprozesse mit intelligenter Datenerfassung, KI und dem umfassenden digitalen Zwilling ist ein entscheidender Schritt in Richtung der nächsten Generation datengetriebener Fertigung.