Auslastung Hoher Auftragsbestand in der Industrie bröckelt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das Statistische Bundesamt hat Daten zum Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe vorgelegt. Dieser nimmt durch rückläufige Auftragseingänge und entspanntere Lieferketten langsam ab. Die Auftragsbestände sind jedoch weiter auf einem hohen Niveau.

(Bild:  Wolfilser - stock.adobe.com)
(Bild: Wolfilser - stock.adobe.com)

Der hohe Auftragsbestand deutscher Industriebetriebe beginnt zu bröckeln. Wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch hervorgeht, ist der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im November kalender- und saisonbereinigt 1,2 Prozent niedriger gewesen als im Oktober. Die Statistiker begründeten die Entwicklung unter anderem mit einem Rückgang der Auftragseingänge. Außerdem hätten sich die Lieferketten entspannt.

Wie das Bundesamt weiter mitteilte, reicht der Auftragsbestand für eine Auslastung der Betriebe von etwas mehr als sieben Monate. Allerdings gibt es in den einzelnen Branchen deutliche Unterschiede. So beträgt die Reichweite des Auftragsbestands bei Herstellern von Investitionsgütern 10,7 Monate, während sie bei Herstellern von Vorleistungsgütern und Konsumgütern deutlich geringer ist und nur 3,7 Monate beziehungsweise 3,4 Monate beträgt.

„Der Auftragsbestand der Industrie beginnt langsam zu bröckeln“ , kommentierte Analyst Nils Jannsen vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) die Daten. Trotz zweier Rückgange in Folge befinden sich die Auftragsbestände in der deutschen Industrie seiner Einschätzung nach weiter auf einem „ausgesprochen hohen Niveau“ . Dies dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr insgesamt stabilisieren.

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