AMB 2008 Hommel Unverzagt geht zur AMB mit preisgünstiger Eigenmarke an den Start
Die Hommel-Gruppe adressiert mit den qualitativ hochwertigen Bearbeitungszentren von Hwacheon, Nakamura-Tome, Okuma, Parpas, Romi und Sunnen anspruchsvolle Metallverarbeiter. Doch künftig soll auch der kostenbewusste Fertiger mit einer eigenen „Hausmarke“ bedient werden. Start ist auf der AMB 2008.
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Hommel-Geschäftsführer Gisbert Krause erläutert: „Zur AMB starten wir unter der Eigenmarke UVA-Unverzagt mit dem Vertrieb einer neuen Baureihe vertikaler Bearbeitungszentren. Die Maschinen werden nach unserer Spezifikation exklusiv von einem namhaften Hersteller produziert. Nach meiner persönlichen Einschätzung bietet derzeit kein anderes Produkt auf dem Markt ein vergleichbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis.“
Die Investitionskosten für das kleinste Modell UVA 550 liegen bei 45900 Euro. Die zur AMB präsentierte UVA 725 ist ab 49900 Euro zu haben. Und das Topmodell UVA 1030 plus wird nicht mehr als 58900 Euro (alle Maschinentypen jeweils mit Siemens-Steuerung) kosten. Für sein Geld erhält der Käufer Bearbeitungszentren, die hinsichtlich Maschinenbett, Führungen, Antriebs- und Steuerungstech-nik keinen Vergleich mit deutlich teureren Maschinen scheuen müssen.
Zum Verkaufsstart sind die vertikalen UVA-Unverzagt-Bearbeitungszentren in den bereits genannten Baugrößen, jeweils in einer Standard- und in einer Plus-Version lieferbar. Solide Basis aller UVA-Unverzagt BAZ ist ein mit Hilfe moderner FEM-Analysen dynamisch wie thermisch optimierter Maschinengrundkörper aus Grauguss. In Kombination mit den großzügig dimensionierten Linearführungen in allen Achsen (Rollenführungen in der Z-Achse) sowie die jeweils beidseits gelagerten und vorgespannten Kugelrollspindeln mit 32 mm Durchmesser positionieren alle Achsen (nach ISO 230-3) auf +/- 0,005 mm genau; die Wiederholgenauigkeit liegt bei +/- 0,003 mm.
Plus-Versionen auch mit Heidenhain-CNC erhältlich
In der Standardversion werden die UVA-Bearbeitungszentren von einer Sinumerik 810D gesteuert, die mit ihrer bedienerfreundlichen Shopmill-Bedienoberfläche eine gleichermaßen schnelle wie einfache Werkstattprogrammierung ermöglicht. Die digitalen Siemens-Antriebe beschleunigen alle Achsen im Eilgang bis 30 m/min. Mit einer Antriebsleistung von 10 kW (40% ED) beschleunigt die Spindel die SK 40-Werkzeuge auf bis zu 8000 min-1 (Plus-Version: 10000 min-1).
Die drei Achsen X, Y, Z der Modelle 550, 750 und 1030 verfahren 550 x 380 x 380 mm³, 725 x 460 x 460 mm³, respektive 1030 x 610 x 560 mm³, wobei die jeweiligen Arbeitstische mit Abmessungen von 600 x 320 mm², 760 x 420 mm² und 1100 x 500 mm² sowie maximalen zulässige Tischbeladungen von 200 kg, 450 kg und 700 kg viel Platz für Große Teile und auch Mehrfachaufspannungen bieten.
In der Plusversion gönnt Hommel den drei UVA-Unverzagt-BAZ-Modellen deutlich gesteigerte Leistungsdaten, zum Beispiel eine 14 kW starke Spindel, und wahlweise die Heidenhain CNC-Steuerung iTNC 530 mit SmartNC. Ferner ist das automatische Werkzeugmagazin (ATC) für die SK-40 Tools mit 24 Plätzen größer und mit einer Werkzeugwechseldauer von lediglich 2 Sekunden glatt 3 Sekunden schneller als die Standard-modelle.
Hommel auf der AMB 2008: Halle 3, Stand B14
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