Druckgießen Hydraulische Krafthubzylinder für Kernzüge prädestiniert
Zum Entformen von Gussteilen in Mehrfach-Druckgießwerkzeugen sind Kernzüge erforderlich, die hohe Kräfte auf kurzem Weg aufbringen. Am effektivsten arbeiten dabei eigens für diese Funktion konzipierte hydraulische Kraftzylinder. Gleich starke konventionelle Zylinder haben größere Abmessungen.
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Das Druckgießen ist für die Fertigung komplexer, dünnwandiger Leichtbauteile ein Verfahren, das aufgrund seiner hohen Produktivität entscheidende wirtschaftliche Vorteile in der Massenfertigung hat. Das zeigt sich beim Aluminiumverbrauch.
Druckgießen erfordert hydraulische Antriebe
So entfällt gut ein Drittel des Verbrauchs auf Motoren- und Getriebeteile, die im Druckgießverfahren hergestellt werden. Bei Fahrwerks- und Karosseriekomponenten aus Aluminium sind es knapp ein Viertel.
Ohne Maschinen mit hydraulischer Antriebstechnik ist eine Massenfertigung von Gussteilen nicht möglich. Den Beleg dafür liefert der Zulieferer Ritter Leichtmetallguss, Weinstadt-Strümpfelbach bei Stuttgart. Er setzt Hydraulikzylinder der Hydropneu GmbH, Ostfildern, für verschiedene Maschinenfunktionen ein.
Hydraulikzylinder müssen hohe Lebensdauer auch unter harten Bedingungen erreichen
Hydraulikzylinder sind beim Druckgießen wichtige Funktionskomponenten. Sie arbeiten unter höchster mechanischer Beanspruchung und sind dabei extremen Anwendungsbedingungen, zum Beispiel beengten Platzverhältnissen, hoher Schmutz- und Wärmebelastung, ausgesetzt.
Ein wesentliches Kriterium ist daher die hohe Funktionssicherheit über die gesamte Lebensdauer hinweg. Nur sehr robuste, qualitativ hochwertige und funktionell meist maßgeschneiderte Hydraulikzylinder werden laut Hydropneu diesen Anforderungen dauerhaft gerecht.
Spezielle Hydraulikzylinder zum Druckgießen
Im Bereich der Mehrfach-Druckgussformen kommen die Vorteile funktionsspezifischer Hydraulikzylinder besonders zum Tragen. So konzipiert und fertigt Hydropneu eigens für diesen Zweck Krafthubzylinder nach den Vorgaben des Kunden.
Diese Maschinenzylinder pressen bei Ritter die 670 °C heiße Aluminiumschmelze zum Beispiel in eine Achtfach-Druckgussform. Nach dem Erkalten hängen die Teile in der Regel an den Kernen im Werkzeug fest. Mit weiteren Zylindern werden je zwei Kerne gezogen.
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