Forschung
Hyperspektralkameras im UV-Bereich: Neue Anwendungsmöglichkeiten

Ein Gastbeitrag von Julia Kowal 5 min Lesedauer

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Hyperspektralkameras minimieren Abfall und steigern die Qualität von Produkten. Deswegen werden sie in der Forschung und Industrie verwendet.

Das BlueEye ist die erste „echte“ Hyperspektralkamera für den UV-Bereich und deckt den Wellenlängenbereich von 220 bis 380nm ab.(Bild:  Inno-spec GmbH)
Das BlueEye ist die erste „echte“ Hyperspektralkamera für den UV-Bereich und deckt den Wellenlängenbereich von 220 bis 380nm ab.
(Bild: Inno-spec GmbH)

Zuerst in den Orbit, dann ins Labor: Die Einsatzgebiete von Hyperspektralkameras haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten vielfältig entwickelt. Inzwischen werden sie längst nicht mehr nur in Satelliten verwendet, sondern sie werden in der Forschung und Industrie als Instrument geschätzt, um Abfall zu reduzieren und die Qualität von Produkten sowie die Effizienz zu steigern.

Doch da die meisten Hyperspektralkameras im sichtbaren Wellenlängenbereich und kurzwelligen Infrarot arbeiten, können sie längst nicht alle Informationen aus den Proben darstellen – und überhaupt nur für die Untersuchung bestimmter Materialien verwendet werden. Neue Hyperspektralkameras, die den UV-Bereich abdecken, sind deshalb eine vielversprechende Weiterentwicklung.