Erste Reaktionen IG Metall stellt sich auf Warnstreiks ein

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Aufgrund der verhärteten Fronten im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen denkt die IG Metall ans Streiken ...

Tja! Sieht es ab Anfang November in weiten Teilen Deutschlands so aus? Die Gefahr ist groß, denn die IG Metall denkt angesichts der bisher unbefriedigenden Tarifverhandlungen durchaus an Warnstreiks, wie die dpa erfahren hat.(Bild:  IG Metall)
Tja! Sieht es ab Anfang November in weiten Teilen Deutschlands so aus? Die Gefahr ist groß, denn die IG Metall denkt angesichts der bisher unbefriedigenden Tarifverhandlungen durchaus an Warnstreiks, wie die dpa erfahren hat.
(Bild: IG Metall)

Die IG Metall fasse Warnstreiks zwar ins Auge, würde sich aber auch freuen, wenn diese Maßnahmen nicht nötig seien. Das sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, der Deutschen Presse-Agentur, zum Auftakt der Gespräche, die vergangenen Mittwoch im Süden und gestern im Norden gestartet sind. Eine Einigung ist aber relativ fraglich, denn was die Gewerkschaft fordert (sieben Prozent mehr Lohn und 170 Euro mehr für Auszubildende mit einer Laufzeit von einem Jahr) lehnen die Arbeitgeber ab, weil die Lage eh schon auf die Kassen drückt. Doch falls es ein vernünftiges Angebot gebe, könne die Situation schnell in konstruktive Verhandlungen übergehen. Doch fehle Friedrich momentan einfach der Glaube. Nordmetall hat nämlich zum Auftakt noch kein Angebot vorgelegt, heißt es weiter.

Ein rascher Kompromiss wäre gut für alle ...

Die Arbeitgeberseite spricht sich für einen raschen Abschluss aus. „Unser Anliegen ist es, dass wir in dieser Runde schnell zu einem Kompromiss kommen“, so die Verhandlungsführerin von Nordmetall, Lena Ströbele. Der Verband will demnach die Zeit bis zum Ende der Friedenspflicht nutzen. Nach der sogenannten Friedenspflicht sind nämlich Warnstreiks möglich. Sie endet in der Nacht zum 29. Oktober. Ein schneller Abschluss wird allen Beteiligten helfen, ist Ströbele überzeugt. Die Tarifverhandlungen betreffen über 130.000 Beschäftigte in Nordwest-Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gespräche sollen am 15. Oktober in Bremen fortgesetzt werden.

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