Ja zum Sparkurs Der Sparplan von ZF wird offensichtlich akzeptiert

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mitglieder der IG Metall unterstützen, wie jetzt bekannt wurde, mit großer Mehrheit den neuen Sanierungsplan für die angeschlagene Antriebssparte („Division E“) des Autozulieferers ZF in Friedrichshafen.

Der Automobilzulieferer ZF aus Friedrichshafen will seine Antriebssparte sanieren. Dazu wurde ein Paket an Sparmaßnahmen geschnürt, das zwar nicht ohne ist, aber bei der deutlichen Mehrheit der IG-Metall-Mitglieder im Unternehmen auf Akzeptanz stößt ...(Bild:  ZF)
Der Automobilzulieferer ZF aus Friedrichshafen will seine Antriebssparte sanieren. Dazu wurde ein Paket an Sparmaßnahmen geschnürt, das zwar nicht ohne ist, aber bei der deutlichen Mehrheit der IG-Metall-Mitglieder im Unternehmen auf Akzeptanz stößt ...
(Bild: ZF)

Die Antriebssparte von ZF Friedrichshafen soll saniert werden. Die allermeisten Mitglieder der Gewerkschaft IG Metall sind für die Rettungsmaßnahmen, wie jetzt gemeldet wird – angeblich 91 Prozent. Das wird als klares Signal der Solidarität und Zusammengehörigkeit gewertet. Anfang Oktober kam es nämlich zu einer Einigung auf ein sogenanntes Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung bei dem hoch verschuldeten Zulieferer ZF. Management und Arbeitnehmer einigten sich dabei auf umfassende Sparmaßnahmen, die zu Kosteneinsparungen von über 500 Millionen Euro bis 2027 führen sollen. Bei der „Division E“ wird es deshalb bis 2030 zur Streichung von rund 7.600 Arbeitsplätzen geben. Werksschließungen bei der doch recht großen Sparte von ZF in Deutschland sind nach früheren Unternehmensangaben aber nicht geplant. Zu den betreffenden Standorten zählt der Stammsitz am Bodensee, jener in Saarbrücken und der im unterfränkischen Schweinfurt. In der Antriebssparte sind weltweit knapp 30.000 Personen beschäftigt – gut zwei Drittel davon arbeiten in Deutschland.

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