Dagegen! IG Metall will sich gegen eine Salzgitter-Übernahme stellen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die IG Metall spricht sich gegen eine Übernahme des Stahlkonzerns Salzgitter durch GP Günter Papenburg und TSR Recycling, so die dpa.

Gerüchte machen in der Salzgitter AG die Runde, dass zwei größere Anteilseigern die Übernahme des Stahlkonzerns ins Auge fassen. Die Gewerkschaft IG Metall will das nicht zulassen ...(Bild:  Salzgitter)
Gerüchte machen in der Salzgitter AG die Runde, dass zwei größere Anteilseigern die Übernahme des Stahlkonzerns ins Auge fassen. Die Gewerkschaft IG Metall will das nicht zulassen ...
(Bild: Salzgitter)

Das Argument, wegen dem die IG Metall nicht will, das Salzgitter von den oben genannten Unternehmen übernommen wird, ist, dass das Unternehmen seine Eigenständigkeit behalten soll. Diese Forderung wurde per Flugblätteraktion an allen Standorten des Unternehmens kundgetan, wie die dpa erfahren hat. Man befürchtet etwa massive Auswirkungen auf die Beschäftigung, wenn der Stahlkonzern unter neuen „Herren“ dient. Man brauche auch keine Bündelung von Macht und Kontrolle in den Händen eines Konsortiums von zwei großen privaten Anteilseignern. Der Konzernbetriebsratschef Hasan Cakir bezeichnete die Übernahme als Irrsinn.

Detailinformationen gibt es erst nach einem Angebot

Das müsse die Landesregierung verhindern! Das Land Niedersachsen ist immerhin bisher mit 26,5 Prozent größter Anteilseigner des Stahlkonzerns. Papenburg ist mit 25,1 Prozent bereits zweitgrößter Anteilseigner. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat nach der Ankündigung einer Übernahme Gespräche angekündigt, heißt es weiter. Aus Sicht des Landes sehe man aber keinen Bedarf, die Anteilsverhältnisse zu verändern. Das Unternehmen selbst habe sich bisher noch nicht konkret zu den Plänen geäußert. Sollte es zu einem solchen Angebot kommen, würden Vorstand und Aufsichtsrat im Rahmen ihrer gesetzlichen Pflichten eine begründete Stellungnahme dazu abgeben.

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