Premiere! Igus entwickelt erste Roboterenergieführung für Trockenreinraum

Quelle: Igus 3 min Lesedauer

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Batterien für die E-Mobilität sollten in Trockenreinräumen gefertigt werden. Igus unterstützt dabei.

Höchste Sicherheit in der Batterieproduktion! Denn Triflex R TRC aus ESD-Material von Igus erhält die bestmögliche Trockenreinraum-Zertifizierung für ISO Klasse 4-5 ..(Bild:  Igus)
Höchste Sicherheit in der Batterieproduktion! Denn Triflex R TRC aus ESD-Material von Igus erhält die bestmögliche Trockenreinraum-Zertifizierung für ISO Klasse 4-5 ..
(Bild: Igus)

Mit der wachsenden Nachfrage nach Elektroautos steigt auch der Bedarf an qualitativ hochwertigen Lithium-Ionen-Batterien, wie Igus registriert. Deshalb sollten die Batterien im Idealfall bei minimaler Luftfeuchtigkeit und möglichst großer Partikelfreiheit in sogenannten Trockenreinräumen gefertigt werden. Gleichzeitig muss in dieser Umgebung automatisiert werden, weil sich Menschen nicht lange in Trockenreinräumen aufhalten dürfen. Um hier eine sichere und zuverlässige Energieversorgung von Robotern zu gewährleisten, hat Igus die Triflex R TRC entwickelt, wobei es sich um die erste Roboterenergieführung handelt, die dem Trockenreinraum-Zertifikat des Fraunhofer-IPA für ISO-Klasse 4-5 genügt.

Wie eine Roboterenergieführung aussehen kann, die bei hohen Geschwindigkeiten und immer kleineren Drehradien zuverlässig funktioniert, zeigt igus bereits seit einigen Jahren mit der Triflex R. Dahinter verbirgt sich eine dreidimensional bewegliche Energiekette aus Hochleistungskunststoff für Mehrachs-Roboter. Doch spezielle Einsatzbereiche wie die Batteriefertigung stelleten immer höhere Anforderungen an die eingesetzten Maschinenkomponenten. Mit der Triflex R TRC und dem dazugehörigen Federstabmodul bietet Igus deshalb das erste für Trockenreinraum-Anwendungen zertifizierte Roboter-Energieführungssystem. Es wurde speziell für die Leitungsversorgung von Industrierobotern entwickelt, die in der Batteriezellenfertigung zum Einsatz kommen. Die zusätzliche ESD-Zertifizierung erweitert die Anwendungsmöglichkeiten.

Doppelte Sicherheit mit ESD-Material

Das System besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten, wie Igus weiter ausführt. Da ist zum Einen eine dreidimensional bewegliche Energiekette und ein Federstabmodul. Die Kette ist eine geschlossene Variante der Triflex R, die komplett aus ableitfähigem ESD-Material besteht – einschließlich Anschlusselementen mit Zugentlastung. Somit bestehe kein Risiko einer Beschädigung der ESD-sensitiven Teile durch abrupte Entladung. Mit der Triflex aus Igumid ESD profitieren Kunden gleich doppelt, wie Igus betont. Denn sie sparen Kosten, weil das Material inzwischen zum Standardprogramm gehört. Mehr Sicherheit gibt es durch ein bereits jahrelang erprobtes Material und Produkt. Igus hat auch weitere ESD-Ketten standardmäßig im Programm. Ein weiteres Plus der Igus-Hochleistungskunststoffe ergibt sich durch integrierte Festschmierstoffe, die keinerlei Schmierfett brauchen, das im Trockenreinraum sofort aushärten würde.

Modulkonzept erlaubt einfache Montage

Die Triflex R TRC besteht außer der Energiekette, wie gesagt, auch aus einem Federstabmodul. Das ähnelt einer Stabangelrute. Zwei integrierte Glasfaserstäbe dienen dazu, die Energiekette bis zur fünften Achse zu stabilisieren und einen Kontakt zwischen Roboter und Energiekette zu verhindern. Das ermögliche einen nahezu berührungsfreien Produktionsablauf, sodass bei den Rotationsbewegungen keine Partikel erzeugt würden. Die vorgefertigten Module erlauben außerdem eine einfache und schnelle Montage. Weil keine Berührungspunkte vorhanden sind, kann das Energieführungssystem auch problemlos mit anderen, separat zertifizierten Produkten im Trockenreinraum eingesetzt werden, was mehr Flexibilität bietet.

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