Mehr Aktionsradius Siebte Igus-Roboterachse spart Programmieraufwand

Quelle: Igus 3 min Lesedauer

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Von Igus kommt jetzt ein Update für Roboter von Universal Robots (UR) und Fanuc. Es handelt sich um eine Linearachse mit „Plug to Program“-Konzept, die bis zu 10.000 Euro Entwicklungskosten sparen kann.

Günstig beweglicher! Das Bild steht symbolisch für die Einsatzflexibilität einer neuen siebten Achse von Igus, die den Aktionsradius von leichten Gelenkarmrobotern deutlich erweitert. Der Clou ist nach Aussage der Kölner, dass der bisher sehr teure Programmieraufwand passé ist.(Bild:  Igus)
Günstig beweglicher! Das Bild steht symbolisch für die Einsatzflexibilität einer neuen siebten Achse von Igus, die den Aktionsradius von leichten Gelenkarmrobotern deutlich erweitert. Der Clou ist nach Aussage der Kölner, dass der bisher sehr teure Programmieraufwand passé ist.
(Bild: Igus)

Automatisierung kann kompliziert sein, schickt Igus voraus. Vor allem dann, wenn sich die Produktionsbedingungen ändern. Und viele Betriebe, die den Aktionsbereich von Leichtbau-Gelenkarmrobotern vergrößern möchten, kennen das Problem: Eine siebte Achse, auf der ein Roboter linear verfahren kann, ist zwar recht schnell gefunden, doch diese in die Robotersteuerung zu integrieren, klappt nicht ohne zusätzlichen Programmieraufwand. Die Alternative von Igus ist nun eine siebte Achse, die den Aktionsbereich deutlich erweitert, aber dabei so einfach und direkt in die Robotersteuerung integrierbar ist, wie eine App. Bereits 500 Systeme sind, wie Igus betont, damit weltweit im Einsatz. Durch ein neues Update ist sie nun für UR 20, UR 30 und die Fanuc-CRX-Serien einsetzbar, aber es sollen weitere Robotertypen folgen. Die Steuerung erkenne die Achse nach der Installation automatisch. Der Anwender kann sie gleich über das vertraute Bedienpanel des Roboters programmieren und steuern. Die Ansteuerung gelinge über digitale I/Os, über UR Cap oder über Robot Control von Igus. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten – wie etwa Not-Aus-Relais – habe Igus bereits berücksichtigt, sodass keine zusätzliche Engineering-Arbeit nötig sei. Am Beispiel eines Feinmechanikbetriebs, der zwei identische CNC-Fräsmaschinen betreibt, sollen die Vorteile im Folgenden noch deutlicher gemacht werden:

Pfiffige siebte Achse verbindet sich fix mit Robotersteuerungen

Wegen des fortschreitenden Arbeitskräftemangels hat dort ein Gelenkarmroboter bereits seit einiger Zeit das Beladen einer der beiden Maschinen übernommen. Um den Aktionsradius des Roboters aber auch auf die zweite Maschine zu erweitern, soll eine motorisierte Achse für die horizontale Verstellung ergänzt werden. Die Achse ist, wie oben auch schon erwähnt, zwar schnell gefunden, sie lässt sich jedoch nicht an die Robotersteuerung anschließen. Deshalb ist ein Programmierer satte eineinhalb Wochen damit beschäftigt, eine passende Schnittstelle zu programmieren. Alexander Mühlens, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Low Cost Automation bei Igus will aber nicht weniger, als mit seinem Geschäftsbereich mithilfe der Online-Plattform „RBTX“ die Komplexität in der Automatisierung reduzieren, um vor allem den Mittelstand in Zeiten steigenden Kostendrucks zu entlasten und ihn produktiver zu machen. Der neueste Enabler auf dem Weg zum Ziel ist eben die Linearachse, die sich via „Plug to Program“ in Sekundenschnelle mit den Robotersteuerungen der gängigsten Hersteller wie Epson, Dobot, Igus und Omron verbinden lässt, wie Igus verspricht. Die oben genannte Summe der Kosteneinsparung wurde übrigens von einem Anwender genannt.

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