Z/Intec 2013

Im Doppelpack mehr als doppelt so erfolgreich

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Und die Besucher?

Träber: Das geht Hand in Hand. Die Aussteller würden nicht kommen, wenn die Qualität der Besucher nicht stimmte. Im Laufe der vier vergangenen Messen wuchs die Fachbesucherzahl von Intec und Z um rund 50% und wurde zudem noch deutlich überregionaler und internationaler. Im Jahr 2011 kamen Besucher aus mehr als 20 Ländern nach Leipzig. Die Intec hat in ihrem Kerneinzugsgebiet Ostdeutschland eine stabile Besucherbasis. Besucher kamen aber beispielsweise zunehmend auch aus Bayern, Hessen oder Niedersachsen. 5% der Intec-Besucher stammten aus dem Ausland. Bei der Zuliefermesse Z lag der Anteil internationaler Besucher noch höher, nämlich bei 20%. Erfreulich ist der sehr hohe Prozentsatz an Entscheidern und Entscheidungsträgern aus den Produktions- und Beschaffungsbereichen der Unternehmen, die unsere Messen besuchen. Das wiederum liegt an der Qualität und der Vielfalt des Ausstellungsangebotes unseres Messeverbundes.

Frau Bunke-Njengué, können Sie schon einen ersten Ausblick auf die Messen im Jahr 2013 geben? Wie ist der Stand der Vorbereitungen?

Bunke-Njengué: In den ungeraden Jahren setzt Leipzig den Auftakt im Messejahr der Metall bearbeitenden Industrie. 2013 feiern wir ein kleines Jubiläum. Unser Messeduo geht im kommenden Jahr zum fünften Mal gemeinsam an den Start. Derzeit sind wir in intensiven Gesprächen mit den Ausstellern und schärfen das inhaltliche Angebot weiter. Wir werden im kommenden Jahr die Themenbereiche qualitativ ausbauen und auch in peripheren Ausstellungsbereichen zulegen. Außerdem arbeiten wir bereits jetzt am Fachprogramm.

Sie haben eben das Fachprogramm genannt, das ein weiterer Grund ist, warum viele Fachbesucher nach Leipzig kommen. Gibt es schon Highlights für die Messen 2013, die Sie uns nennen können?

Bunke-Njengué: Das Rahmenprogramm wird auch im Jahr 2013 wieder zahlreiche Höhepunkte bieten. Wir führen unser auf den Maschinenbau und die Zulieferindustrie konzentriertes Fach- und Kongressprogramm weiter und bauen aktuelle und branchenrelevante Themenbereiche aus. Der Studententag steht im kommenden Jahr allen Ausstellern von Intec und Z als Präsentations- und Kontaktplattform zur Fachkräftegewinnung offen. Mitteldeutschland bietet dafür ein interessantes Potenzial an hochqualifizierten Absolventen der renommierten Universitäten, wie beispielsweise Dresden, Chemnitz, Magdeburg oder Ilmenau.

Frau Bunke-Njengué, was sollten sich die Aussteller und Besucher schon jetzt vormerken?

Bunke-Njengué: Den Intec-Preis und die Innovationsschau der Zuliefermesse Z! Der Intec-Preis hat bereits Tradition. Er wird seit vielen Jahren für herausragende Leistungen an Unternehmen und den Nachwuchs vergeben. Für viele Aussteller stellt unser Intec-Preis ein Gütesiegel dar, mit dem sich ihr Unternehmen vom Wettbewerb abgrenzt. Die Zulieferindustrie kann ihre Neuheiten im Rahmen einer Innovationsschau präsentieren. Auch hier wählt eine Jury besonders zukunftsträchtige Projekte aus. Ich kann den Ausstellern daher nur empfehlen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Produkte und Entwicklungsleistungen bereits 2012 einzureichen. Die Bewerbungsunterlagen für den Intec-Preis und die Innovationsschau stellen wir im Sommer 2012 zur Verfügung.

* Das Interview führte Jürgen Schreier, MM-Redakteur

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