Negative Auswirkungen In Bayern wurden 18.000 Jobs im Metall- und Elektrosektor gestrichen

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Die Geschäfte laufen für Deutschlands Industrie schon länger nicht besonders gut. Das trifft natürlich auch Bayern, weshalb man um Konsequenzen nicht herumkam ...

Nach dem ersten Halbjahr 2025 wird nun klar, wie stark manche Bereiche der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland die schwächelnde Konjunktur trifft. Allein Bayern hat bisher rund 18.000 Jobs gestrichen ...(Bild:  IHK)
Nach dem ersten Halbjahr 2025 wird nun klar, wie stark manche Bereiche der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland die schwächelnde Konjunktur trifft. Allein Bayern hat bisher rund 18.000 Jobs gestrichen ...
(Bild: IHK)

In vielen Fabriken und Werken habe man nach wie vor weniger zu tun als üblich. Man hat analysiert, dass die Auslastung bei etwas unter 78 Prozent liegt (normal seien 85 Prozent). Und Bayerns wichtigste Industrie baut angesichts der anhaltenden Konjunkturkrise immer wieder Stellen ab, heißt es. Im ersten Halbjahr hat die Metall- und Elektrobranche demnach 18.000 Jobs gestrichen, wie die beiden Arbeitgeberverbände Bayme und VBM informieren.

Trotz Hoffnungsschimmer drohen weitere Entlassungen

Und Ende Juni arbeiteten noch 846.000 Personen in diesem Bereich, was rund ein Prozent weniger ist als ein Jahr zuvor. Der Schrumpf ließe sich dadurch erklären, dass zu diesem Industriesektor die Autohersteller gehörten, die in China deutlich an Boden verloren hätten. Gut laufe es dagegen in der Luftfahrtindustrie, wie die Verbände betonen. Herausgehoben wird auch Siemens, wenn es um positive Entwicklungen geht. Im Saldo ist die Produktion der bayerischen Metall- und Elektroindustrie im zweiten Quartal um 1,6 Prozent gesunken. Sie ist damit um 3,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Hoffnung weckten aber mehr Neuaufträge, die um 2,8 Prozent höher lagen als ein Jahr zuvor. Dennoch müsse man davon ausgehen, dass weiter Personal abgebaut werde.

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