Kongress In der Metallbearbeitung Material- und Energiekosten einsparen
Auf zwei Schlagworte stößt man derzeit in der Fertigungsindustrie immer wieder: Material- und Energieeffizienz. Wie sich beides steigern in metallbearbeitenden Betrieben steigern lässt, darüber wird am der Kongress „Material und Energie sparen – an der Kostenschrauben drehen“ informieren. Er findet am 15. Oktober in der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart statt.
Anbieter zum Thema
Veranstalter sind der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., der Verein „Modell Hohenlohe – Netzwerk betrieblicher Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschafen“ sowie Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.
Erfolgreiche Effizienzstrategien aus Unternehmen
Auf dem Kongress werden anhand von Praxisbeispielen gezeigt, wie erfolgreiche metallbearbeitende Betriebe auf die hohen Material- und Energiekosten reagieren und wie sie über Ressourceneffizienz zum nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen geworden sind.
Verglichen mit anderen Branchen haben die Metall bearbeitenden Betriebe hohe Energiekosten. Vor allem der Anteil elektrischer Energie verursacht einen überproportionalen Kostenanteil, der weiterhin rasant ansteigt. Mit elektrischem Lastmanagement, Wärmerückgewinnung und Wärmedämmung kann man jedoch erfolgreich gegensteuern.
Materialeffizienz ist ein komplexes Thema
Im Unterschied zur Energieeffizienz ist das Thema Materialeffizienz technisch sehr viel komplexer. Mit einem Metallkostenanteil von knapp 35% gehört die Herstellung und Bearbeitung von Metallwaren zu den materialintensivsten Branchen überhaupt. Diese Kosten zu ermitteln und den einzelnen Produktionsschritten zuzuordnen, ist häufig mit hohem Aufwand verbunden.
So haben kleine und mittlere Unternehmen haben oft nicht die Zeit und das speziell dafür qualifizierte Personal, um sich mit dem Thema angemessen zu beschäftigen. Aber mit Hilfe des Förderprogramms zur Steigerung der Materialeffizienz (Vermat) und kompetenter Berater lassen sich meist Lösungen finden.
Bewerbungsfrist für den Materialeffizienzpreis 2008 läuft
Dagegen können sich Betriebe, die bereits Innovationen zur Materialeffizienz umgesetzt haben, für den Deutschen Materialeffizienzpreis 2008 bewerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vergibt diesen Preis. Mit dem Preis werden beispielhafte Lösungen von kleinen und mittleren Unternehmen zur Steigerung der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei Kundenausgezeichnet. Die besten fünf Konzepte werden jeweils mit 10000 Euro prämiert
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