Absatzmärkte
In welchen Ländern werden jetzt noch Maschinen gekauft?

Von Manja Wühr

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Die Krisen dieser Zeit treffen Maschinenbauer weltweit. Ausgebremst von Lieferengpässen sowie explodierenden Preisen und befeuert durch nationale und EU-Investitionsprogramme manövrieren Unternehmen auf stürmischer See. Wir haben ausgewählte Märkte analysiert und zeigen deren Chancen und Risiken auf.

(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
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Blickten deutsche Maschinenbauer Anfang des Jahres noch vorsichtig optimistisch in die Zukunft, so zeichnet sich aktuell ein eher trübes Bild: Im Juli sanken die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent, so der VDMA. „Die Investitionslaune hat sich weltweit eingetrübt, was bei den geopolitischen und wirtschaftlichen Bedingungen nicht verwundert“, erklärt Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt.

Aufbauprogramm „NextGenerationEU“: Mit nationalen Aufbau- und Resilienzplänen in eine grüne und digitale Zukunft

Die Corona-Pandemie hat alle EU-Staaten getroffen. Die Antwort der EU auf diese Krise ist das Aufbauprogramm „NextGenerationEU“. Insgesamt 806,9 Milliarden Euro wolle man investieren, um Europa gesünder, grüner und digitaler machen. Herzstück des Programms sind die nationalen Aufbau- und Resilienzpläne. Diese umfassen Reformen und Investitionen, die den grünen und digitalen Wandel vorantreiben und die jeweiligen Volkswirtschaften und Gesellschaften robuster aufstellen. Diese sollen bis Ende 2026 umgesetzt werden. Überwacht wird dies von Taskforce „Aufbau und Resilienz“, die Teil des Generalsekretariats der Europäischen Kommission ist. Das Aufbauprogramm ist „leistungsbasiert“. Wer seine Etappenziele und Zielwerte erreicht, bekommt die Gelder in Tranchen ausgezahlt.

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