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Wir sind sehr darauf bedacht, dass wir an dieser Stelle sehr exakt arbeiten. Fragen wie ‚Ist das, was wir uns vorstellen, auch das, was der Kunde will und braucht?’, und ‚Haben wirklich beide Seiten das gleiche Verständnis einer Sache?‘, spielen in dieser Phase eine große Rolle. Lieber haben wir an der Stelle noch ein oder zwei Iterationsschleifen, als dass wir am Ende etwas erstellen, was nicht passt. Dieser Aufwand in der Definitionsphase lohnt sich, denn er erspart in den weiteren Phasen Zeit, Ärger und Geld.
Nach dieser Phase schätzen wir Zeit und Kosten ab. Ist auch dieses genehmigt, geht es an die Programmierung und Abwicklung.
Was sollte ein Anwender entlang dieses Prozesses beachten?
Knieps: Ein entscheidender Punkt ist, dass wirklich ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der das Projekt auf Kundenseite in der Hand hält. Es funktioniert nicht, wenn das jemand nebenher erledigen soll. Wir brauchen beim Anwender einen Player, der dahinter steht und entsprechend seine Energie dafür einsetzt. Das ist ein gewisser Aufwand, der aber geschultert werden muss.
Ebenso wichtig, ist die Offenheit beim Kunden, einige Dinge anders zu machen, als man es in der Vergangenheit getan hat. Bei dem Fallbeispiel Fritz Driescherwaren diese beiden Hauptpunkte erfüllt. Man hatte zudem schon ein umfangreiches Pflichtenheft. Es gab dann Workshops über einen Zeitraum von zwei Wochen, in denen jedes Detail mit den Mitarbeitern durchgegangen wurde. Daraus entstand eine Lösungsdefinition, die nach Vorstellung und Genehmigung umgesetzt wurde.
CAD-/PLM-Software
Softwarelandschaft wird zukunftsfähig
Ist das wiederholbar?
Knieps: Ja, auf jeden Fall – wenn man sich an die hier genannten Randbedingungen hält und verantwortungsvoll und offen mit einem Systemhaus wie DPS zusammenarbeitet.
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