DPS Software

Individuelle Software bringt digitale Prozesskette in Schwung

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Wir sind sehr darauf bedacht, dass wir an dieser Stelle sehr exakt arbeiten. Fragen wie ‚Ist das, was wir uns vorstellen, auch das, was der Kunde will und braucht?’, und ‚Haben wirklich beide Seiten das gleiche Verständnis einer Sache?‘, spielen in dieser Phase eine große Rolle. Lieber haben wir an der Stelle noch ein oder zwei Iterationsschleifen, als dass wir am Ende etwas erstellen, was nicht passt. Dieser Aufwand in der Definitionsphase lohnt sich, denn er erspart in den weiteren Phasen Zeit, Ärger und Geld.

Nach dieser Phase schätzen wir Zeit und Kosten ab. Ist auch dieses genehmigt, geht es an die Programmierung und Abwicklung.

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Die wichtigsten Zusatzapplikationen von DPS
  • Topsworks: Topsworks schließt die Lücke zwischen Konstruktion und Fertigung bei der Herstellung von Blechteilen. Es ist in Solidworks vollständig integriert (gleicher Kern, gleiche Benutzeroberfläche) und passt zum Trutops-Produktionssystem von Trumpf.
  • Jobbox: Die Jobbox ist ein Tool für die einfache Automatisierung von Prozessen durch die Anlage von benutzerdefinierten Batch-Prozessen, ohne Programmierkenntnisse und mit einer komfortablen Benutzeroberfläche.
  • Viewbox: Die Viewbox entstand, als man bei DPS feststellte, dass mittlerweile viele Kunden eine ganze Anzahl von „Datentöpfen“ haben, wie CRM, PDM, ERP der Altdaten, die man ansehen können muss, ohne sie zu ändern. In die Viewbox wurde auch die Jobbox integriert, sodass der Anwender seine eigenen Abläufe einfach per drag & drop bedienen kann.
  • Macrosheet: Das Tool Macrosheet bietet dem Anwender die Möglichkeit, Solidworks-Modelle auf der Basis einer vorher hinterlegten Logik zu modifizieren. Eine Besonderheit: Die Konfigurierbarkeit bleibt auch nach einer gegebenenfalls erfolgten Weiterbearbeitung des Modells gegeben.
  • Tableaddin: Tableaddin dient dem Zugriff auf Informationen in externen Datenquellen aus dem PDM-System (Solidworks PDM) heraus. So kann nach Datensätzen, beispielsweise aus einem ERP-System innerhalb von Solidworks PDM gesucht werden, ohne das System verlassen zu müssen.

Neben diesen und weiteren Standardapplikationen, die allen Kunden zur Verfügung stehen, entwickelt DPS auch kundenindividuelle Software, die für einzelne Projekte benötigt wird. Und nicht zuletzt gibt es bei DPS auch Entwickler, die Postprozessoren als optimale Schnittstelle zwischen dem CAM-System, Solidcam, und den verschiedenen Werkzeugmaschinen erstellen.

Was sollte ein Anwender entlang dieses Prozesses beachten?

Knieps: Ein entscheidender Punkt ist, dass wirklich ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der das Projekt auf Kundenseite in der Hand hält. Es funktioniert nicht, wenn das jemand nebenher erledigen soll. Wir brauchen beim Anwender einen Player, der dahinter steht und entsprechend seine Energie dafür einsetzt. Das ist ein gewisser Aufwand, der aber geschultert werden muss.

Ebenso wichtig, ist die Offenheit beim Kunden, einige Dinge anders zu machen, als man es in der Vergangenheit getan hat. Bei dem Fallbeispiel Fritz Driescherwaren diese beiden Hauptpunkte erfüllt. Man hatte zudem schon ein umfangreiches Pflichtenheft. Es gab dann Workshops über einen Zeitraum von zwei Wochen, in denen jedes Detail mit den Mitarbeitern durchgegangen wurde. Daraus entstand eine Lösungsdefinition, die nach Vorstellung und Genehmigung umgesetzt wurde.

Ist das wiederholbar?

Knieps: Ja, auf jeden Fall – wenn man sich an die hier genannten Randbedingungen hält und verantwortungsvoll und offen mit einem Systemhaus wie DPS zusammenarbeitet.

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