Noch mehr im Portfolio Indus Holding erwirbt 75 Prozent von Deckma

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Deckma ist Systemanbieter technischer Schiffsausrüstung alle Art. Jetzt gehört das Unternehmen zum Großteil der Indus Holding, wie die dpa erfahren hat.

Unter neuer Ägide! Deckma, ein Spezialist in Sachen technischer Schiffsausrüstung gehört jetzt zu 75 Prozent der Indus Holding. Warum Indus auch diesen Schritt getan hat, hat die dpa erfahren ...(Bild:  Deckma)
Unter neuer Ägide! Deckma, ein Spezialist in Sachen technischer Schiffsausrüstung gehört jetzt zu 75 Prozent der Indus Holding. Warum Indus auch diesen Schritt getan hat, hat die dpa erfahren ...
(Bild: Deckma)

Die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding AG baut ihr Segment Engineering mit einem weiteren Portfoliounternehmen aus. Denn man hat 75 Prozent der Anteile von Deckma Decksmaschinen und Automation gekauft. Deckma ist spezialisiert auf Beleuchtungs- und Feuermeldesysteme, Korrosionsschutztechnik sowie Automatisierungssysteme für Schiffe. Das mittelständische Unternehmen erwirtschaftet mit 45 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 19 Millionen Euro. Deckma beliefert den Schiffbau- und die Offshore-Industrie – etwa Hersteller von Kreuzfahrtschiffen, Berufsschiffen und großen Yachten. Mit dem Zukauf überehme Indus auch eine 33-prozentige Beteiligung an der britischen Nextcorr Ltd, einem Systemanbieter für Bewuchs- und Korrosionsschutz für Schiffe. Dem Indus-Geschäftsmodell entsprechend habe sich die Gesellschaft außerdem die Option auf den Erwerb der restlichen Anteile an Deckma im Jahr 2026 gesichert. Deckma passt nach Aussage von Indus sehr gut zum Bereich Mess- und Überwachungstechnik im Segment Engineering. Die beide bisherigen Deckma-Gesellschafter blieben weiterhin die Geschäftsführer.

Indus blickt auch weiter auf die Fluidtechnik

Rund um die Errichtung und den Betrieb von Offshore-Windparks wachse weltweit die Nachfrage nach Serviceschiffen und Konverterplattformen. Davon wird die heute schon schnell wachsende Schiffsausrüstungsindustrie weiter profitieren. Auch die Ausstattung von Marineschiffen biete Wachstumspotenziale. Nach Angaben des Branchenverbands VDMA ist der Umsatz der deutschen

Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie 2023 um 5,8 Prozent auf rund 11 Milliarden Euro gestiegen. Mit dem Zukauf habe Indus im laufenden Geschäftsjahr bereits zwei Beteiligungen auf erster Ebene und zwei Ergänzungen für bestehende Beteiligungen erworben. Man plane für 2024 aber weitere Neuzugänge. Aktuell sehe man attraktive Targets im M&A-Markt – insbesondere in den Bereichen Infrastrukturnetze und Energietechnik. Aber auch die Fluidtechnik, die Indus in den letzten Jahren bereits mit dem Zukauf von Flaco und zuletzt Colson gestärkt hat, ist, wie es abschließend heißt, weiter interessant für uns.

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