Smarter Produktions-Check Virtuelle Fabrik von BMW spart Kosten in der Produktionsplanung

Von BMW Group 2 min Lesedauer

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Die BMW Group industrialisiert ihre virtuelle Fabrik, wie jetzt informiert wird. Die Produktionsplaner skalieren dabei kontinuierlich Anwendungsfälle in den digitalen Zwillingen der über 30 Produktionsstandorte ...

Die virtuell Fabrik der BMW Group wird zu einem Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg der Fahrzeugproduktion, die jetzt ansteht. Hier erfahren, Sie warum das so ist ...(Bild:  BMW Group)
Die virtuell Fabrik der BMW Group wird zu einem Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg der Fahrzeugproduktion, die jetzt ansteht. Hier erfahren, Sie warum das so ist ...
(Bild: BMW Group)

Mit der Industrialisierung der virtuellen Fabrik (BMW i-Factory) der BMW Group wird die Produktionsplanung weltweit beschleunigt, heißt es. Was demnach einst mehrere Wochen an Umbauten und Tests verschlang, wird nun präzise simulierbar, so BMW. Das seien beste Voraussetzungen für die anstehenden Anläufe in den Werken. Denn bis 2027 integriert die BMW Group über 40 neue oder überarbeitete Autotypen in ihrer globalen Produktion. Nun aber erst virtuell und dann, so das Ziel, auf Anhieb stabil in den Werken. Perspektivisch senke die virtuelle Fabrik die Produktionsplanungskosten im Idealfall um 30 Prozent. Die Virtuelle Fabrik entwickle sich außerdem rasant weiter. Immer mehr Anwendungsfälle ließen sich skalieren. Außer der virtuellen automatisierten Kollisionsprüfung zählt dazu auch die Menschsimulation, um manuelle Produktionshandgriffe zu optimieren, oder auch das automatische Ableiten von Umgebungskarten aus vorhandenen 3D-Scans für smarte Transportsysteme.

Aus vier Wochen werden drei Tage ...

Virtuelle Planung ist in der Einrichtung ein Kernelement. Das umfasse zahlreiche Tools. Durch die „intelligente“ Verknüpfung von Gebäudedaten, Anlagendaten, Logistikdaten, Fahrzeugdaten oder auch der 3D-Simulation manueller Arbeitsprozesse entstehen laut BMW digitale Zwillinge aller weltweiten Werke des Autoherstellers. In einer industriellen 3D-Metaverse-Anwendung – basierend auf Nvidia-Omniverse – ließen sich Simulationen in Echtzeit durchführen und Layouts, Robotik- und Logistiksysteme virtuell optimieren. Kontinuierlich wird die virtuelle Fabrik der BMW Group um generative und agentische KI-Funktionen (mit begrenzter Aufsicht Ziele erreichbar machen) und -Assistenten erweitert. Und bei jedem Produktionsanlauf müsse schließlich überprüft werden, ob das neue Produkt auf die Fertigungslinie passt und dabei nie mit der Umgebung kollidiert, wie BMW erklärt. In der virtuellen Fabrik laufe die Kollisionsprüfung deshalb digital, automatisiert und schnell ab. Als Basis dienen Konstruktionsdaten in Kombination mit 3D-Scans. Die Bewegung und Rotation eines Fahrzeugs durch die Produktionslinien würden dabei präzise simuliert. Das System überprüfe also automatisch, ob es zu Kollisionen komme. Das dauerte früher gut vier Wochen und nun lediglich drei Tage, wie BMW betont.

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