Nächster Step! Industrieleitung für grünen Strom nach Salzgitter kommt

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Der Bau der rund 10 Kilometer langen Industrieleitung zum Transport von grünem Strom nach Salzgitter kann beginnen, meldet die dpa.

Auch die Salzgitter AG darf sich über Zuwendungen seitens der Behörden freuen. Denn jetzt ist der geplante Bau der Industrieleitung durchgewunken worden, mit der der Konzern mit grünem Strom versorgt werden kann, um die Stahlproduktion klimafreundlicher machen zu können.(Bild:  Salzgitter)
Auch die Salzgitter AG darf sich über Zuwendungen seitens der Behörden freuen. Denn jetzt ist der geplante Bau der Industrieleitung durchgewunken worden, mit der der Konzern mit grünem Strom versorgt werden kann, um die Stahlproduktion klimafreundlicher machen zu können.
(Bild: Salzgitter)

Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion in Salzgitter ist nun eine weitere Hürde genommen, heißt es. Denn der Industrieleitung zum Transport von grünem Strom steht nichts mehr im Wege, wie der Übertragungsnetzbetreiber Tennet jetzt mitteilen kann. Der Planfeststellungsbeschluss für die Höchstspannungsleitung von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr liege vor. Ab 2026 soll darüber große Mengen grünen Stroms nach Salzgitter fließen. Die Transformation der Stahlindustrie gilt nicht zuletzt als ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Stahlkonzern Salzgitter will die üblichen Prozessmittel Koks und Kohle in seiner Produktion durch grünen Strom und Wasserstoff ersetzen und so den CO2-Ausstoß schrittweise um bis zu 95 Prozent reduzieren.

Grüner Salzgitter-Stahl erspart Deutschland ein Prozent CO2

Passend zum Hochlauf der neuen Produktionsroute werde die Industrieleitung Salzgitter die erforderlichen Übertragungskapazitäten für erneuerbaren Strom bereitstellen. Das Unternehmen Salzgitter hatte zuletzt oft das enorme Einsparpotenzial betont. Allein die Salzgitter AG stößt nach eigenen Angaben pro Jahr acht Millionen Tonnen CO2 aus. Das entspreche einem Prozent der gesamten Kohlendioxidemissionen Deutschlands. Die Industrieleitung sei ein wichtiges Glied für die Kette der Zukunftsfähigkeit des Stahlstandortes Salzgitter, kommentiert der Konzernchef Gunnar Groebler. Tennet ist gesetzlich damit beauftragt, das Höchstspannungsnetz im Raum Salzgitter auszubauen, um den zukünftigen Mehrbedarf an Strom zu decken.

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