Digitalstrategie
Manufacturing-X: Zeitenwende für die europäische Datenökonomie?

Von Michael Finkler 5 min Lesedauer

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Ende Oktober letzten Jahres haben Robert Habeck und das BMWK ihre Industriestrategie vorgestellt. Darin im Fokus: Föderative Datenräume für digitale Wertschöpfung, Resilienz und Nachhaltigkeit. Warum und wie sich der Mittelstand jetzt vorbereiten sollte.

Föderative Datenräume für digitale Wertschöpfung: Bis zum Jahr 2026 will die Bundesregierung insgesamt 150 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung sowie Leuchtturmprojekte rund um Manufacturing-X bereitstellen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Föderative Datenräume für digitale Wertschöpfung: Bis zum Jahr 2026 will die Bundesregierung insgesamt 150 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung sowie Leuchtturmprojekte rund um Manufacturing-X bereitstellen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Nachdem sich die Europäische Union auf den sogenannten Data Act verständigt hat, dürfte das Gesetz demnächst verabschiedet werden. Das sind gute Nachrichten für den Wirtschaftsraum, denn der EU Data Act ebnet Initiativen wie Manufacturing-X den Weg. Am Horizont erscheint nicht weniger als eine völlig neue europäische Datenökonomie für die Industrie. Entstehen soll ein einheitlicher Markt, der einen freien Datenfluss innerhalb der Europäischen Union und über Sektoren hinweg ermöglicht.

Analog zu branchenspezifischen Datenökosystemen wie Catena-X für die Automobilindustrie arbeiten Politik und Industrie, Softwareunternehmen und Branchenverbände wie VDMA und Bitkom an einer gemeinsamen Infrastruktur, um Daten effizient, sicher, mit hoher Qualität und zu niedrigen Grenzkosten zu teilen und zu veredeln. Das angedachte Ökosystem für die Fertigungsindustrie beziehungsweise den Maschinenbau lautet Factory-X.