Vollautomatisiertes Zuschnittzentrum Ökonomische und ökologische Maßstäbe setzen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Mit Inbetriebnahme der Bikar Zone, einem vollautomatisierten Zuschnittzentrum für Aluminiumwalzplatten, habe es Bikar geschafft, die Fertigung von nicht standardisierten Zuschnitten nach Art einer Serienfertigung zu automatisieren und seine Produktion von Aluminium-Halbzeugen ökonomisch und ökologisch zu verbessern.

Die Bikar Zone kombiniere Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das mache sie zu einer ökonomischen und ökologischen Produktionsstätte.(Bild:  Bikar)
Die Bikar Zone kombiniere Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das mache sie zu einer ökonomischen und ökologischen Produktionsstätte.
(Bild: Bikar)

Von der Einlagerung der Aluminiumplatten bis zur Verpackung der auf Wunschmaß gefertigten Zuschnitte seien alle Arbeitsschritte in der Bikar Zone vollautomatisiert. Für Bikar-Kunden bedeute dies kurze Lieferzeiten von Aluminium-Halbzeugen in Qualität und Präzision. Vom Zuschnitt in Briefmarkengröße bis hin zum Türformat und das von Losgröße 1 bis zur Serienfertigung ist hier laut Hersteller alles möglich.

„In der Bikar Zone vereinen sich fortschrittliche Robotik, fahrerlose Transportsysteme, zukunftsweisende Sensorik und eigenentwickelte Softwarelösungen zu einer Einheit, die durch ihre Präzision und Effizienz besticht“, fasst Dr. Jan Wolf, Chief Information Officer (CIO) bei Bikar, die Vorteile des High-Tech-Zuschnittzentrums zusammen. Kontinuierliche Prozessoptimierung sorge für stetig wachsende Produktionsmengen. Er ergänzt: „Ein zentrales Merkmal der Bikar Zone ist die umfangreiche Eigenentwicklung unserer Softwarelösungen. Die von unseren über 50 IT-Spezialisten entwickelten und auf unsere speziellen Anforderungen maßgeschneiderten ERP- und MES-Systeme ermöglichen eine nahtlose Integration und Koordination aller Produktionsprozesse. Dank intelligenter Algorithmen und Echtzeit-Datenverarbeitung können wir flexibel auf Kundenanforderungen reagieren und dabei die Grenzen des Möglichen ständig verschieben.“

Mit der zukunftsweisenden Produktionsstätte reagiere Bikar auf die stetig wachsende Nachfrage nach Nichteisen-Metallen, insbesondere im Bereich der Aluminium-Halbzeuge. 2023 erwirtschaftete die Nichteisen-Metallindustrie laut eigenen Angaben rund 46,8 Prozent des gesamten Umsatzes der Metallindustrie in Deutschland. Auch für die Zukunft werde ein deutlich steigender Bedarf prognostiziert. Gründe hierfür seien die vielen positiven Eigenschaften, die Aluminium für viele Branchen zum geeigneten Material mache. In der Luft- und Raumfahrttechnik, im Fahrzeug- und Flugzeugbau, in der Verpackungsindustrie und in vielen weiteren Gebieten sei Aluminium zum festen Bestandteil geworden.

Nachhaltige Innovation

Bikar sei nominiert für den Umweltwirtschaftspreis. NRW 2024 Digitalisierung und effiziente Prozesse machen die Bikar Zone laut Hersteller auch in Sachen Nachhaltigkeit zu einem Pionierprojekt in der Aluminium-Branche.

Durch präzise Vermessungstechnik und digitale Produktionsplanung werde die Menge des Verschnitts des Ausgangsmaterials signifikant reduziert. Die Automatisierung des Schnittprozesses durch Roboter ermögliche komplexere Schnittpläne, die manuell schwer umsetzbar wären. Dadurch konnte Bikar nach eigenen Angaben den jährlichen Materialverbrauch um 140 Tonnen reduzieren, was einer Einsparung von 1.400 Tonnen CO2-Equivalent entspricht. Speziell entwickelte Systeme zur Absaugung und Verdichtung der Späne, die beim Sägeprozess entstehen, sollen eine legierungsreine Trennung ermöglichen. Das steigere die Recyclingfähigkeit und reduziere das dem Kreislauf entzogene Material.

In nachgelagerten Teilen der Wertschöpfungskette sorge das angeschlossene Recyclingunternehmen Bikar Recycling dafür, dass Kunden ihren Produktionsschrott zurückverkaufen können. Das Material werde nach Legierungen getrennt und in großen Mengen dem Materialkreislauf wieder zugeführt, wodurch der Bedarf an energieintensivem Primäraluminium entlang der Wertschöpfungskette verringert werde. Die firmeneigene Spedition Bikar Logistics sammle Schrott und Späne von Kunden auf Leerfahrten ein, verbessere Transportwege und logistische Synergien.

Weiteres Werk kurz vor Baustart

Um die steigende Nachfrage nach Aluminium-Halbzeugen zu bedienen und das Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre fortzuführen, baue Bikar ein weiteres vollautomatisiertes Zuschnittzentrum auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern an seinem Standort in Korbußen (Thüringen). Im Fokus sollen dabei die hohen Ansprüche der Kunden an Liefertermintreue sowie Qualität und Nachverfolgbarkeit stehen, insbesondere in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Dank dieser Fokussierung konnte Bikar laut eigenen Angaben jüngst seinen größten Auftrag der Firmengeschichte für eines der führenden Unternehmen in der Herstellung von Flugzeugkomponenten aus Aluminium gewinnen.

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