Fronius Schweißtechnik Innovatives CMT-Verfahren setzt bei Automotive-Spezialisten neue Qualitätsstandards

Redakteur: Jürgen Schreier

Für Betriebsleiter Helmut Haspl vom Automotive-Zulieferer ELB-Form ist der CMT(Cold Metal Transfer)-Prozess die entscheidende Innovation für automatisiertes und robotergestütztes MSG-Schweißen. Der Spezialist

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Für Betriebsleiter Helmut Haspl vom Automotive-Zulieferer ELB-Form ist der CMT(Cold Metal Transfer)-Prozess die entscheidende Innovation für automatisiertes und robotergestütztes MSG-Schweißen. Der Spezialist für Hohlkörper-Leichtbaustrukturen ist ein international anerkannter Partner der Automotive-Industrie. Die Kernkompetenzen umfassen Innenhochdruck-Umformen und Schweißen komplexer Bauteile.

Der CMT-Prozess von Fronius eröffnet dem Unternehmen vollkommen neue Perspektiven hinsichtlich Schweißqualität und Workflow. Das spritzerfreie Schweißen, die herausragende Spaltüberbrückung, geringe Wärmeeinbringung und hohe Prozessflexibilität sind für den Betriebsleiter überzeugende Gründe, alle Schweißroboter auf das neue Verfahren umzustellen.

Schweißspritzerfreie Produkte sind in vielen Industriebereichen aus Qualitäts- und Sicherheitsgründen ein Musskriterium. Kaufentscheidungen hängen stark von der Oberflächengüte der Produkte ab. Diese Kundenforderungen zu erfüllen erforderte bisher aufwändiges mechanisches Entfernen der Spritzer. Dazu ist ein nachgeschalteter, kosten- und zeitintensiver Arbeitsgang notwendig. Lagerkapazitäten sowie Kontrolle verursachen zusätzliche Kosten. Dieser Aufwand wird durch das CMT-Verfahren von Fronius praktisch auf Null reduziert. Schweißspritzer treten nicht auf, und somit entfällt sämtliche damit verbundene Nacharbeit. Eindrucksvoll zeigt dies das Beispiel des Automotive-Zulieferers. Die erzielten Resultate lassen sich auf alle Unternehmen übertragen, die ähnliche Kriterien beim Schweißen und Löten von CrNi-Stählen, verzinkten Stahlblechen und Aluminium zu erfüllen haben.

ELB-Form fertigt besonders kritische Rohrbauteile für den Motorenbau, die frei von Schweißspritzern sein müssen. Wenn sich im Inneren von Versorgungsleitungen Spritzer lösen, können sie zu schwersten Schädigungen an Turboladern, Motoren oder Hydrauliksystemen führen. Seit der Umstellung der Schweißroboter auf das innovative CMT-Verfahren von Fronius lassen sich diese Bauteile in bisher nicht gekannter Qualität spritzerfrei schweißen.

Beim thermischen Fügen von Dünnblechen aus CrNi-Stahl mit deutlich unterschiedlichen Wandstärken bietet der CMT-Prozess ebenfalls einzigartige Vorteile. Seine präzise Tropfenablöse, hohe Spaltüberbrückung und der geringere Wärmeeintrag ermöglichen ein besonders wirtschaftliches Schweißen. ELB-Form fügt 0,3 mm dünne Bleche mit solchen von über 3 mm Wandstärke ohne Nachschweißen in einem einzigen Arbeitsgang. Fronius und die Vorarlberger Gebietsvertretung Ulmer haben hierzu eine voll digitale TransPuls Synergic 4000 CMT installiert.

19.09.2005

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