Es kann losgehen! Go für Forschung zum Wasserstofftransport per Salz

Quelle: HS Wismar 2 min Lesedauer

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Kürzlich überreichte Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommerns, den Zuwendungsbescheid für das neue Verbundvorhaben „FormaPort“ ...

Wasserstoff soll ein Schlüssel zu Energiewende werden. Doch das Gas lässt sich nicht so einfach transportieren oder speichern und dann wieder freisetzen. Deshalb gibt es jetzt Geld für ein Forschungsprojekt, bei dem es um die Wasserstofflogistik mittels einer bestimmten Salzart geht ...(Bild: ©  malp - stock.adobe.com)
Wasserstoff soll ein Schlüssel zu Energiewende werden. Doch das Gas lässt sich nicht so einfach transportieren oder speichern und dann wieder freisetzen. Deshalb gibt es jetzt Geld für ein Forschungsprojekt, bei dem es um die Wasserstofflogistik mittels einer bestimmten Salzart geht ...
(Bild: © malp - stock.adobe.com)

Im Rahmen des Forschungsprojekts „FormaPort – Entwicklung eines neuartigen Wasserstofftransportmediums auf Basis von Formiatsalzen" ist es das Ziel, ein wirtschaftliches und technisch effizientes Systems zu entwickeln, das zur sicheren Speicherung und zum Transport von Wasserstoff genutzt werden kann. Zu den Experten aus Forschung und Industrie, die dazu zusammenkommen, gehören die Wissenschaftler des Bereiches Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Wismar. Formiatsalz heißt das Zauberwort – deswegen „Forma“ im Projektnamen! Denn Formiat als chemischer Energieträger zeichne sich durch seine Umweltverträglichkeit aus und ermögliche mithilfe katalytischer Prozesse sowohl eine sichere Einspeicherung als auch eine bedarfsgerechte Freisetzung von Wasserstoff, erklären die Wismarer Forscher. Und mit Blick auf die stetig wachsende Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger soll das noch zu entwickelnde „FormaPort“-System eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Speichermethoden bieten. Die Hochschule kümmert sich dabei unter anderem um die Fest-Flüssig-Trennung und um das Handling des Formiats.

Neue Möglichkeiten für die Wasserstofflogistik

Die Fördersumme, die sich nun für vier Jahre auf alle vier Projektpartner verteilen werde, ermögliche auch die Einbindung wissenschaftlichen Nachwuchses. So wird ein Wismarer Absolvent des Bachelorstudiengangs Verfahrenstechnik – Energie-, Umwelt- und Biotechnologie sowie des darauf aufbauenden Masterstudienganges Maschinenbau | Verfahrens- und Energietechnik unter Betreuung seine Forschungstätigkeit mit dem Ziel starten, eine Doktorarbeit zu leisten. Zum Jahresende wird das Forscherteam durch einen Postdoktoranden ergänzt werden. Die modernen Labore für Verfahrens-, Umwelt- und Biotechnologie sowohl auf dem Wismarer Campus als auch am Standort Malchow auf der Insel Poel bieten hervorragende Bedingungen für die Arbeit an dem Thema, heißt es weiter. Das Gesamtbudget für das Projekt beträgt mit den Eigenanteilen rund 4,4 Millionen Euro. Dabei wird die Hochschule zu hundert Prozent gefördert und erhält rund 1,1 Millionen Euro. Die Projektpartner der Wismarer sind Akros Energy (Demonstrator für Speichersysteme und H2-Freisetzung), das Lebniz-Institut für Katalyse (Likat) (Katalysatoroptimierung) und die TAB GmbH aus Bentwisch (Bau eines Kristallisators).

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