Frühlingserwachen? Insolventer Motorradhersteller KTM soll bald die Schulden loswerden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der in die Pleite geratene österreichische Motorradhersteller KTM soll, wie es heißt, möglichst rasch entschuldet werden. Wenn alles klappt, kann die Produktion im März wieder aufgenommen werden ...

Seit Dezember stehen bem Motorradhersteller KTM in Österreich die Bänder still. Nun sieht es so aus, also ob das insolvente Traditionsunternehmen bald wieder Gas geben könnte ...(Bild:  KTM)
Seit Dezember stehen bem Motorradhersteller KTM in Österreich die Bänder still. Nun sieht es so aus, also ob das insolvente Traditionsunternehmen bald wieder Gas geben könnte ...
(Bild: KTM)

Die Gläubiger von KTM stimmten am Landgericht Ried im Innkreis einem entsprechenden Sanierungsplan für den ehemals größten europäischen Motorradbauer zu, wie die Holding Pierer Mobility AG mitteilt. Von den rund zwei Milliarden Euro an Schulden sollen etwa 30 Prozent in spätestens drei Monaten zurückgezahlt werden. Dieser Schritt soll vom indischen Fahrzeughersteller und indirekten KTM-Miteigentümer Bajaj sowie von einem weiteren Investor finanziert werden, heißt es vom Gläubigervertreter Creditreform. Wer bei KTM einsteigen wird, war nicht zu erfahren. Es sollen aber entsprechende Gespräche laufen. Alle Teilnehmer, so betont man, sind aber an einer Fortführung des Motorradbaus interessiert und nicht nur an der Marke oder gar an einer Zerschlagung. KTM war voriges Jahr durch einen Einbruch der Nachfrage und zu hohe Lagerbestände in die Insolvenz geraten. Die Produktion steht deshalb seit Mitte Dezember still.

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