Blick nach vorne J.G. Weisser Söhne hat wieder Aufträge

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Der in Schieflage geratene Maschinenbauer J.G. Weisser Söhne hat einen wichtigen Meilenstein im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erreicht ...

J.G. Weisser Söhne ist bekanntlich seit letztem Jahr insolvent. Erfreulich ist nun, dass die Auftragslage sich entscheidend verbessert ...(Bild:  Harding Inc.)
J.G. Weisser Söhne ist bekanntlich seit letztem Jahr insolvent. Erfreulich ist nun, dass die Auftragslage sich entscheidend verbessert ...
(Bild: Harding Inc.)

Mehrere Hauptkunden haben sich mit neuen Maschinenaufträgen klar zur Zukunft des insolventen Unternehmens J.G. Weisser Söhne bekannt. Diese Aufträge sichern nun die Auslastung der Produktion und schaffen die Grundlage für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs über das Jahr 2025 hinaus – bis ins 3. Quartal 2026. Das jedenfalls darf Markus Fauser von Anchor, einer Anwaltskanzlei und gleichzeitig Unternehmensberatung, als Generalbevollmächtigter berichten. Das Unternehmen hatte im September 2024 beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Zum Dezember 2024 wurde das Verfahren offiziell eröffnet. Seitdem arbeitet ein Anchor-Team nebst Sachverwalter intensiv an einer nachhaltigen Sanierung. Das Ziel der Bemühungen bleibe aber der Verkauf an einen Investor, der eine stabile Zukunft in Aussicht stellen kann.

Das Unternehmen agiert weiterhin, wie immer

Das Unternehmen ist durch die eingeleiteten Maßnahmen übrigens voll handlungsfähig und bietet sein gesamtes Produktportfolio an, das von der Entwicklung und Herstellung neuer Maschinen bis hin zum Service- und Ersatzteilgeschäft reicht. Parallel werde der strukturierte M&A-Prozess konsequent fortgeführt, um einen passenden Investor zu finden. Im Rahmen dessen war es vor Kurzem aber auch nötig, Stellen zu streichen, um die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu sichern. Insgesamt 77 Beschäftigte wechselten in eine Transfergesellschaft, die mit Qualifizierungsmaßnahmen und Vermittlungsunterstützung neue Perspektiven eröffnen soll. Jetzt arbeiten noch 160 Personen im Betrieb. Mit den neuen Kundenaufträgen liege nicht zuletzt eine solide Grundlage für den laufenden Sanierungsprozess vor. Das eröffne auch weiteren Kunden die Möglichkeit, jetzt langfristig Maschinen zu bestellen und damit aktiv die Zukunft des Unternehmens mitzugestalten. Dank gebühre auch den Lieferanten und Partnern, die dem Unternehmen nicht den Rücken gekehrt hätten.

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