Nach Insolvenzantrag Kiekert-Geschäftsbetrieb läuft wieder wie gewohnt

Quelle: Kiekert 1 min Lesedauer

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Rund eine Woche nachdem der Schließ- und Antriebshersteller Kiekert den Insolvenzantrag gestellt hat, arbeitet das Werk die anstehenden Aufträge wieder reibungslos ab.

Seit einer guten Woche ist die Kiekert AG, global etablierter Hersteller von smarten Zugangssystemen für Fahrzeuge, insolvent. Doch nicht nur aufgrund des guten Leumunds in der Branche scheint die Sanierung positiv zu verlaufen ...(Bild:  Kiekert)
Seit einer guten Woche ist die Kiekert AG, global etablierter Hersteller von smarten Zugangssystemen für Fahrzeuge, insolvent. Doch nicht nur aufgrund des guten Leumunds in der Branche scheint die Sanierung positiv zu verlaufen ...
(Bild: Kiekert)

Die Insolvenzverwalter von Kiekert haben, wie es rückblickend heißt, sofort Kunden und Lieferanten kontaktiert, damit der Geschäftsbetrieb des für seine smarten Schließ- und Antriebssystem (sogenannte Zugangssysteme) für Fahrzeuge bekannten Unternehmens fortgesetzt werden kann. Dabei half, dass Kiekert von allen als zuverlässiger Geschäftspartner geschätzt wird, heißt es. Nun will man den Sanierungsprozess unterstützen. Wie bei allen Insolvenzverfahren, soll auch dieses für alle Betroffenen die beste Lösung ergeben. Die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer von Kiekert seien demnach über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Die Beträge werden allerdings erst zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens ausgezahlt. Der Insolvenzverwalter hat deshalb auch sofort nach Beginn des vorläufigen Verfahrens über eine Bank eine sogenannte Vorfinanzierung vereinbart. Dadurch erhielten die Beschäftigten pünktlich ihr Geld und müssten nicht wochenlang darauf warten. Kiekert beliefere nicht weniger als 100 Automarken und halte dabei einen Marktanteil von 23 Prozent.

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