Dunkelzeit beendet? Investorensuche für Meyer Burger läuft wohl gut

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Der Insolvenzverwalter, der sich um die Abwicklung der Angelegenheiten des Solarmodulherstellers Meyer Burger kümmert, ist positiv gestimmt, was die Investorensuche angeht ...

Der Solarmodulhersteller Meyer Burger ist seit einiger Zeit insolvent. Derzeit laufen, wie die Insolvenzverwaltung berichtet, aber hoffnungsvolle Gespräche mit potenziellen Investoren ...(Bild:  A. Dinkse)
Der Solarmodulhersteller Meyer Burger ist seit einiger Zeit insolvent. Derzeit laufen, wie die Insolvenzverwaltung berichtet, aber hoffnungsvolle Gespräche mit potenziellen Investoren ...
(Bild: A. Dinkse)

Die Solarbranche in Deutschland steckt vor allem bei der Produktion von Solarmodulen in der Krise. Gegen billige Konkurrenz aus China können sich europäische Unternehmen nicht durchsetzen. Das führte zur Insolvenz von Meyer Burger und jetzt auch noch vom Solarglasspezialisten Glasmanufaktur Brandenburg, wie man erfährt. Zur Rettung des Solarmodulherstellers Meyer Burger nach dem Insolvenzantrag für Werke in Sachsen-Anhalt und Sachsen verhandelt das Unternehmen derzeit mit potenziellen Investoren. Der vorläufige Insolvenzverwalter (Lucas Flöther) ließ nun durchblicken: „Die Resonanz auf den Investorenprozess ist gut!“ Demnach gibt eine einige Interessenten, mit denen er aktuell verhandelt. Laut Flöther ist die deutsche Solarbranche zwar in einer deutlichen Krise, doch die Qualität der Produkte ist sehr hoch, was potenzielle Investoren bedenken sollten. Und mit Meyer Burger liegt ein Fall vor, der eine Investition ohne Altverbindlichkeiten bedeutet, so der Jurist. Zwar ruht die Produktion, doch die Löhne und Gehälter in Bitterfeld-Wolfen und Hohenstein-Ernstthal sind laut Flöther bis Ende August gesichert. Wie es dann weitergehe, hänge davon ab, ob es bis dahin einen Investor gebe und welches Konzept dieser verfolge.

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