Kahlschlag für die Zukunft Intel baut über 20 Prozent der Stellen ab

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Dem kriselnden Halbleiterkonzern Intel steht nach Bloomberg-Informationen erneut ein drastischer personeller Einschnitt bevor, wie die dpa erfahren hat.

Die neue Führungsspitze bei Intel macht mit den bereits seit Längerem laufenden Entlassungswellen weiter. Wenn die Gerüchte stimmen, betrifft es diesmal über 20 Prozent der Belegschaft. Das soll dabei helfen, technisch wieder voranzukommen.(Bild:  Intel)
Die neue Führungsspitze bei Intel macht mit den bereits seit Längerem laufenden Entlassungswellen weiter. Wenn die Gerüchte stimmen, betrifft es diesmal über 20 Prozent der Belegschaft. Das soll dabei helfen, technisch wieder voranzukommen.
(Bild: Intel)

Der im kalifornischen Santa Clara ansässige Halbleiterriese Intel hatte in den vergangenen Jahren zunehmend seinen technologischen Vorsprung an die Konkurrenz verloren. Man hat vor allem Mühe, im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) aufzuholen. Intel werde deshalb noch in dieser Woche das Ende der Beschäftigung von über einem Fünftel der Belegschaft verkünden. Dass das kommt, verriet laut Bloomberg eine in die Pläne eingeweihte Person. Mithilfe der Entlassungswelle will das Intel-Management den Konzern offenbar schlanker aufstellen, um in Zukunft wieder mehr auf eine durch Ingenieurswissen getriebenes Geschäft zu ermöglichen. Ein dazu befragter Konzernsprecher kommentierte das Gerücht aber nicht. Stimmt es, dann wäre es ein weiterer Fall eines Schrumpfungsprozesses. Denn bereits bis Ende 2024 war die Mitarbeiterzahl weltweit auf 108.900 verringert worden, nach rund 124.800 Beschäftigten noch ein Jahr zuvor. Intel hatte im vergangenen August den Abbau von rund 15.000 Stellen verkündet. Damals aber noch unter dem damaligen Vorstandschef Pat Gelsinger, der aber Anfang Dezember das Unternehmen überraschend verlassen hatte. Die jetzt kolportierten Personalpläne wären die ersten größeren Umstrukturierungen unter dem neuen Intel-Lenker Lip-Bu Tan, der im vergangenen Monat das Ruder beim Konzern übernommen hat.

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