Kein Grund zum Jubeln IWF-Chefin glaubt an miese Zeiten für die Weltwirtschaft

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Die Chefin des internationalen Währungsfonds (IWF) , Kristalina Georgiewa, stellt vor Beginn der Jahrestagung der Weltwirtschaft kein gutes Zeugnis aus.

Kristalina Georgiewa, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), sieht für die globale Wirtschaft keine rosige Zukunft in Aussicht ...(Bild:  IWF)
Kristalina Georgiewa, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), sieht für die globale Wirtschaft keine rosige Zukunft in Aussicht ...
(Bild: IWF)

Laut Georgiewa leidet die globale Wirtschaft an einem geringen Wachstum, gepaart mit hoher Verschuldung. Zwar sei die große Inflationswelle auf dem Rückzug und die Weltwirtschaft sei nicht in eine Rezession abgerutscht, doch trotz der guten Nachrichten sollten man nächste Woche, wenn die Jahrestagung stattfindet, keine Siegesfeiern erwarten. Zwar sinkt die Inflationsrate, doch das Preisniveau ist weiterhin hoch, stellt die Expertin klar. Gleichzeitig gebe es ein schwieriges geopolitisches Umfeld. Alle sind demnach sehr besorgt über den sich ausweitenden Konflikt im Nahen Osten und die Gefahr, die Volkswirtschaften der Region und die globalen Öl- und Gasmärkte zu destabilisieren.

Wir können es besser machen!

Georgiewa mahnte außerdem Reformen an: „Meine Botschaft heute ist – wir können es besser machen!“ Für die Weltwirtschaft hatte der IWF für dieses Jahr im Juli ein Wachstum von 3,2 Prozent vorhergesagt. Der Ausblick für 2025 liegt bei 3,3 Prozent. Der IWF und die Weltbank beginnen am Montag ihre Jahrestagung. Dabei kommen Finanzministerinnen und Finanzminister, Vertreter der Finanzwirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit sowie Zentralbanker zusammen. Am Dienstag veröffentlicht der IWF seine neue Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft.

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