Trübes vor der Linse Jenoptik wird mit den Prognosen vorsichtiger

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Der Technologiekonzern Jenoptik hat auch im dritten Quartal 2025 mit einem schwierigen Marktumfeld – vor allem in puncto Halbleiterausrüstung – zu kämpfen gehabt ...

Der Technologiekonzern Jenoptik wird weiterhin von den herrschenden Plagen ausgebremst. Vor allem das Halbleitergeschäft schwächelt, wie es heißt. Hier nun die neuesten Prognosen aus Jena ...(Bild:  Jenoptik)
Der Technologiekonzern Jenoptik wird weiterhin von den herrschenden Plagen ausgebremst. Vor allem das Halbleitergeschäft schwächelt, wie es heißt. Hier nun die neuesten Prognosen aus Jena ...
(Bild: Jenoptik)

Der Jenoptik-Umsatz und die -Ergebnisse blieben, wie es vom Konzern heißt, erneut hinter dem Vorjahresniveau zurück – wenn auch nicht ganz so stark wie noch im ersten Halbjahr. Für das Gesamtjahr wird Jenoptik deshalb noch einmal vorsichtiger. Und im Bereich der Halbleiterindustrie erwarte der Vorstand zwar (unter anderem aufgrund der angekündigten massiven Investitionen in Datencenter) eine grundsätzlich positive Entwicklung, doch blieben Unsicherheiten bestehen. Gemeint sind etwa die anhaltenden Diskussionen und Ankündigungen zum Thema Zölle und deren mögliche negative Auswirkungen auf das Geschäft von Jenoptik.

Jenoptik-Erlöse werden maximal so hoch wie 2024

Für 2025 erwartet der Vorstand deshalb nur noch die untere Hälfte der bisherigen Prognosespannen, was Umsatz und operative Marge anbelangt. Jenoptik peilt nun Erlöse an, die bestenfalls auf dem Niveau des Vorjahres liegen (1,12 Milliarden Euro), schließt aber auch einen Rückgang bis zu fünf Prozent nicht aus, wie man erfährt. Zuvor ging das Management sogar noch von einen Anstieg bis zu fünf Prozent aus. Vom Erlös sollen nun 18 bis 19,5 Prozent als operatives Ergebnis (Ebitda) hängen bleiben, heißt es. Letztes Jahr war die Jenoptik-Marge mit 19,9 Prozent nur etwas höher. Im dritten Quartal ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Jahresvergleich aber um 10,4 Prozent auf 53 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge sank von 21,6 auf 20,8 Prozent. Der Umsatz des Thüringer Unternehmens schrumpfte dabei um gut sieben Prozent (auf knapp 255 Millionen Euro).

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