Bittere Anpassungen Maschinenbauer Voith entlässt Tausende von Mitarbeitern

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Beim baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbauer Voith könnte laut Angaben der dpa bald gut ein Zehntel der Mitarbeiter den Job verlieren ...

Jetzt muss Voith umdenken – Jobverluste drohen. Der Maschinen- und Anlagenbauer, der etwa Turbinen herstellt und Anlagen für das Papierrecycling sei gezwungen sich neu aufzustellen, was leider auch viele Stellen kosten wird ...(Bild:  Voith)
Jetzt muss Voith umdenken – Jobverluste drohen. Der Maschinen- und Anlagenbauer, der etwa Turbinen herstellt und Anlagen für das Papierrecycling sei gezwungen sich neu aufzustellen, was leider auch viele Stellen kosten wird ...
(Bild: Voith)

Voith aus Heidenheim an der Brenz hatte mit seinen drei Bereichen Hydro, Paper und Turbo zuletzt wegen der Konjunkturflaute rote Zahlen zu beklagen. Und im Geschäftsjahr 2023/24 sackte das Konzernergebnis auf minus 247 Millionen Euro ab. In 22/23 stand aber noch ein Gewinn von 73 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz fiel auf 5,23 Milliarden Euro. Nun prüft man derzeit Anpassungen mit Blick auf die Organisationsstrukturen und leider auch auf die Belegschaftszahlen.

Strukturelle Probleme in Deutschland sind Auslöser

Das geschieht im Rahmen einer strategischen Weiterentwicklung, weswegen das Unternehmen bis zu 2.500 Stellen abbauen wird, wie es vom Management heißt. Und Deutschland nehme bei den Überlegungen eine Schlüsselrolle ein. Zwar verfüge der Standort über tiefgehende Kompetenz und Innovationskraft. Doch gleichzeitig gibt es nach Ansicht von Voith strukturelle Probleme. Genannt wurden insbesondere die bekannten Probleme, wie hohe Energie- und Arbeitskosten, komplexe regulatorische Anforderungen und ein hoher bürokratischer Aufwand. Was und wie alles konkret kommen wird, wurde noch nicht näher erläutert. Derzeit arbeiten bei Voith weltweit etwa 22.000 Personen in 60 Ländern. Die Zahlen für das im September abgelaufen Geschäftsjahr 2024/25 liegen bislang nicht vor. Vor einem Jahr hatte der Technologiekonzern noch mit einer Verbesserung bei Umsatz und Gewinn gerechnet.

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