Flurförderzeuge Kalmar legt Produktionswerke in Schweden zusammen

Redakteur: Claudia Otto

Gemeinsam mit den örtlichen Betriebsräten hat Kalmar die Entscheidung getroffen, die schwedischen Produktionswerke in Ljungby und Lidhult zusammen zu legen. Der gemeinsame Standort wird dann Lidhult sein, welches etwa 40 km westlich von Ljungby liegt. Allen 175 betroffenen Mitarbeitern bietet der Mutterkonzern Cargotec einen Umzug in die Region um Lidhult an, wie Kalmar mitteilt.

Diese Reorganisationsmaßnahme sei Teil der Strategie Cargotecs (Mutterkonzern von Kalmar, Hiab und Mac Gregor), die Betriebsabläufe effizienter zu gestalten, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und sie sei notwendig, um auf dem europäischen Markt die Führungsposition zu stärken. Betroffen sind die Beschäftigten aus Forschung und Entwicklung, Technologie, Vertrieb, Einkauf, Logistik und Montage. Die Bereiche Rechnungswesen und After Sales Service bleiben in Ljungby.

Die Zusammenlegung beider Werke wird laut Angaben ungefähr 4 Mio. Euro kosten. Des Weiteren sollen zirka 3 Mio. Euro in die neuen Werke und Infrastruktur in Lidhult investiert werden. Nach erfolgtem Umzug, der gegen Ende 2009 abgeschlossen sein soll, geht Cargotec von jährlichen Einsparungen von etwa 2 Mio. Euro aus. In den beiden Werken Lidhult und Ljungby werden Reachstacker, Containerstapler und Gabelstapler von fünf bis 50 t montiert. Zu Beginn des Jahres 2009 beschäftige Cargotec in Ljungby ungefähr 380 Mitarbeiter und in Lidhult etwa 340, wie es heißt. In Schweden beschäftige Cargotec insgesamt zirka 2400 Arbeitnehmer.

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