Stapleranbaugeräte Kaup erweitert Montagekapazitäten in Aschaffenburg
Die Aschaffenburger Kaup GmbH & Co. KG hat ihre neue, 16500 m2 große Montagehalle eingeweiht. Stets wachsende Anforderungen an die Produktion hatten eine Ausweitung der Kapazität notwendig gemacht, so dass im Juni 2007 mit dem Bau der Montagehalle begonnen wurde, wie das Unternehmen mitteilt.
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Die neue Montagehalle beinhaltet neben den in sieben Montagereihen gegliederten 74 Montageplätzen (erweiterbar auf 115) noch die Warenannahme, das Lager mit 3600 Palettenstellplätzen, den Versand, eine neue Lackieranlage sowie Büro- und Sozialräume.
Hersteller von Stapleranbaugeräten schafft gute Montagebedingungen
Schon in der Planungsphase wurde über die Optimierung der Produktion hinaus Wert auf gute Arbeitsbedingungen gelegt, heißt es. Große Fensterflächen und Lichtbänder in der Decke sollen bestmögliche Lichtverhältnisse schaffen. Jeder Montageplatz verfügt über eine Versorgungsstation, die den Monteur mit Strom, Druckluft und Hydrauliköl über aufrollbare Leitungen/Schläuche versorgt – Arbeitsunfälle durch Stolpern über Kabel oder Schläuche sollen damit der Vergangenheit angehören. Weiterhin habe jeder der 74 Montageplätze einen eigenen Säulen- oder Wandschwenkkran und sei durch Lärmschutzwände vom nächsten Platz getrennt.
Bildergalerie von der Halleneröffnung
Darüber hinaus legt der Hersteller von Stapleranbaugeräte nach eigenen Angaben Wert auf Umweltschutz. Dies zeige sich beispielsweise in der neuen Lackieranlage. Es würden nur Lacke auf Wasserbasis verwendet. Um den hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten, würden alle Teile vor der Lackierung automatisch gewaschen und phosphatiert. Das dafür benötigte Warmwasser werde durch die Abwärme gewonnen, die der zentrale Druckluftkompressor erzeugt. Teile bis 500 kg durchlaufen die Lackieranlage automatisch an einem Kettenförderer, Teile bis 3000 kg werden ebenfalls hängend lackiert, heißt es. Ausgelegt sei die Anlage für Teile bis zu einem Gewicht von 6000 kg.
Qualität und Sicherheit beim Lackieren angestrebt
Der Arbeitsplatz des Lackierers sei nur durch eine Glasscheibe von der Halle abgetrennt. Unterstützt von einer Trockenabscheidung mit Bürstensystem, die den Farbnebel minimiert, habe der Lackierer beste Sichtverhältnisse. Um alle Bereiche des zu lackierenden Teils gut zu erreichen, seien diese drehbar aufgehängt und der Arbeitsplatz sei elektrisch höhenverstellbar.
In den vergangenen Jahrzehnten ist das Unternehmen laut eigenen Angaben rasch gewachsen. Die Produktion im Stammhaus Aschaffenburg stieg auf über 40000 Anbaugeräte pro Jahr. Mit Inbetriebnahme der neuen Montagehalle stehen nun 43000 m2 überdachte Produktionsfläche in neun Hallen auf einem Gesamtareal von 75500 m2 zur Verfügung, heißt es. Neben dem Werk in Aschaffenburg unterhält Kaup im chinesischen Xiamen eine weitere Produktionsstätte, die speziell den asiatischen Raum beliefert.
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