Künstliche Intelligenz
KI-Agenten – Der Durchbruch in der Fertigungsindustrie?

Ein Gastbeitrag von Jürgen Schön* 5 min Lesedauer

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Autonome KI-Agenten können eigenständig Entscheidungen treffen und Prozesse optimieren. Für welche Aufgaben funktioniert das? Und was können die Agenten leisten, schließt man sie zu Netzwerken zusammen?

Im Zusammenspiel sollen KI-Agenten für verschiedene Arbeitsschritte zukünftig ganze Produktions- und Wartungsprozesse übernehmen können.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Im Zusammenspiel sollen KI-Agenten für verschiedene Arbeitsschritte zukünftig ganze Produktions- und Wartungsprozesse übernehmen können.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Künstliche Intelligenz ist bereits in vielen Industriezweigen angekommen, doch in der Fertigung steckt ihr Potenzial noch in den Anfängen. Während KI-gestützte Prozessautomatisierung und Predictive Maintenance längst in vielen Unternehmen im Einsatz sind, können sogenannte KI-Agenten in Zukunft eine noch größere Rolle übernehmen. Diese Systeme sind in der Lage, eigenständig Entscheidungen zu treffen und Steuerungsprozesse autonom durchzuführen – ganz ohne menschliche Interaktion. Besonders in dynamischen Produktionsumgebungen, in denen unvorhersehbare Störungen auftreten können, bieten KI-Agenten großes Potenzial, um Prozesse aktiv zu unterstützen, Fehler zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.

Doch trotz des enormen technologischen Fortschritts sind viele Unternehmen noch unsicher, inwieweit KI-Agenten tatsächlich einsatzbereit sind. Die Fragen, die sich stellen, sind: Wie leistungsfähig und zuverlässig sind KI-Agenten heute wirklich? Wo können sie einen echten Mehrwert bieten? Und welche regulatorischen und technologischen Hürden müssen Unternehmen überwinden, um sie erfolgreich in ihre Fertigungsprozesse zu integrieren?