Interview
KI beschleunigt die Produktentwicklung

Ein Gastbeitrag von Dipl. Inf. Stefan Graf 6 min Lesedauer

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Der Einsatz künstlicher Intelligenz birgt Risiken, doch in der Produktentwicklung überwiegen die Vorteile dieser Technologie – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht bei der Umsetzung von Produktideen. Wir sprachen mit Stephen Hooper über Chancen und Risiken sowie die praktische Umsetzung.

Mit Autodesk AI steht Anwendern und Teams ein Tool zur Verfügung, das beispielsweise bei sich wiederholenden Aufgaben oder bei Analyse hilft.(Bild:  Autodesk)
Mit Autodesk AI steht Anwendern und Teams ein Tool zur Verfügung, das beispielsweise bei sich wiederholenden Aufgaben oder bei Analyse hilft.
(Bild: Autodesk)

Autodesk veranstaltet jährlich seine Anwendertreffen in den USA. Dessen Software für die Produktentwicklung und 3D-Modellierung wird unter anderem in Architektur und Bauwesen, der Industrie sowie in Medien und Entertainment eingesetzt. Dies sind zwar sehr unterschiedliche Branchen, die auf der Anwendertagung „Autodesk University (AU)“ zusammenkommen, der gemeinsame Nenner sind jedoch 3D-Werkzeuge für virtuelle Modelle und Animationen. Die letzte AU wurde von einem Thema beherrscht: künstliche Intelligenz (KI), beziehungsweise Artificial Intelligence (AI). Dieses Thema hat eine Präsenz und eine Bedeutung für die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, wie es sie schon lange nicht mehr gab.

Welche Chancen und Risiken der Einsatz von KI bietet, welche Strategie Autodesk hierbei verfolgt und wie sich die Produktentwicklung dadurch verändern kann, besprachen wir mit Stephen Hooper. Er ist Vice President of Design and Manufacturing bei Autodesk in San Francisco und verantwortlich für alle Aspekte der Produktentwicklung für die Planungs-, Simulations- und Fertigungsplattform von Autodesk; er ist ein ausgewiesener Experte für KI.