KI-Einsatz Selbstlernende Produktionsplanung verbessert die Kapazitätsbetrachtung

Quelle: Pressemitteilung EVO Informationssysteme 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

In der metallverarbeitenden Industrie werden für das Rüsten von Maschinen häufig andere Mitarbeiter eingesetzt als für die eigentliche Produktion. Eine neue Funktionalität im ERP-System EVO Competition trägt dieser Praxis Rechnung und leitet automatisch aus der Betriebsdatenerfassung die Fähigkeiten der Mitarbeiter ab.

KI-gestützte Personaleinsatzplanung von qualifizierten und verfügbaren Mitarbeitern ermöglicht optimierte Ressourcenausnutzung.(Bild:  EVO Informationssysteme)
KI-gestützte Personaleinsatzplanung von qualifizierten und verfügbaren Mitarbeitern ermöglicht optimierte Ressourcenausnutzung.
(Bild: EVO Informationssysteme)

Den Anstoß zur Entwicklung dieses intelligenten Algorithmus gab die genaue Beobachtung der Praxis. Jürgen Widmann, CEO von EVO: „Viele mittelständische Unternehmen sind damit überfordert, die Stammdaten einer Qualifikationsmatrix zu pflegen, um die Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualifikation und Verfügbarkeit einzusetzen. Deshalb haben wir Algorithmen der künstlichen Intelligenz integriert, die das Erfahrungswissen aus den Betriebsdaten im ERP-System extrahieren und für die Kapazitätsplanung nutzen“, erklärt Jürgen Widmann, CEO.

Stammdatenpflege ist dafür nicht nötig

Für die Funktion ist keine manuelle Pflege einer Qualifikationsmatrix in den Stammdaten nötig. Statt veraltete oder unvollständige Stammdaten zu nutzen, leitet EVO Competition die Fähigkeiten und Qualifikationen einzelner Mitarbeiter direkt aus durchgeführten Produktions- und Rüstvorgängen an den Maschinen ab. Das System lernt kontinuierlich aus abgeschlossenen und laufenden Aufträgen und unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Rollen und Arbeitsschritten. Darüber hinaus berücksichtigt es Urlaub, Krankheit und sonstige Abwesenheitsgründe bei der Kapazitätsplanung.

Die Vorteile für Industriebetriebe liegen laut Anbieter auf der Hand: Produktionsaufträge lassen sich realistischer einplanen, Liefertermine zuverlässiger einhalten und vorhandene Ressourcen besser ausschöpfen. Maschinen werden besser ausgelastet, die Anzahl von Überstunden reduziert und der operative Aufwand für die Personalplanung reduziert. Somit bringt die Kombination aus KI-gestützter Kompetenzermittlung und adaptiver Kapazitätsauslastung die Produktion einen entscheidenden Schritt näher an die digital geplante und gesteuerte Fabrik.

(ID:50602885)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung