Studie Nur 15 Prozent der europäischen Hersteller überwachen ihre Produktion in Echtzeit

Quelle: Zebra 2 min Lesedauer

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Der Einsatz von KI und anderen neuen Technologien kann die Transparenz erhöhen und so eine Transformation starten. Bisher sind aber nur wenige Unternehmen an diesem Punkt angekommen.

Die Hersteller können mit mehr Transparenz und KI Daten effektiver nutzen, um Projekte zu überblicken, Probleme zu erkennen, darauf zu reagieren und die richtigen Prioritäten zu setzen.(Bild:  Zebra)
Die Hersteller können mit mehr Transparenz und KI Daten effektiver nutzen, um Projekte zu überblicken, Probleme zu erkennen, darauf zu reagieren und die richtigen Prioritäten zu setzen.
(Bild: Zebra)

Rund 54 Prozent der Hersteller in Europa und 61 Prozent der Hersteller weltweit glauben, dass KI bis 2029 das Wachstum vorantreiben wird. 37 Prozent (41 Prozent weltweit) denken, dass das sogar schon dieses Jahr passieren wird. Dies geht aus der Manufacturing Vision Study 2024 hervor, welche die Zebra Technologies Corporation vorgestellt hat.

Die Transformation der Unternehmen sei allerdings auch mit Herausforderungen verbunden. Dazu gehören Kosten und Verfügbarkeit von Arbeitskräften, Skalierung von Technologielösungen und Zusammenspiel von Informationstechnologie und Betriebstechnologie (IT/OT), so Zebra in einer Mitteilung. Der Einsatz von KI und anderen neuen Technologien erhöhe die Transparenz und könne so eine Transformation starten: Die Hersteller können Daten dann effektiver nutzen, um Projekte zu überblicken, Probleme zu erkennen, darauf zu reagieren und die richtigen Prioritäten zu setzen, heißt es weiter.

Mangelnde Transparenz in der Produktion

Allerdings herrsche in vielen Fabriken noch eine große Transparenzlücke. Nur 15 Prozent der Führungskräfte in der Fertigungsindustrie in Europa (16 Prozent weltweit) geben an, dass sie den Arbeitsfortschritt (WIP) im gesamten Fertigungsprozess in Echtzeit überwachen können. 57 Prozent der Führungskräfte in der Fertigungsindustrie weltweit (im Vergleich zu 49 Prozent in Europa) gehen davon aus, dass sie bis 2029 die Transparenz in der Produktion und in der gesamten Lieferkette erhöhen werden.

Ein Drittel sieht ein Haupthindernis für die digitale Transformation darin, dass sich IT und OT auf Investitionen einigen müssen. 84 Prozent der europäischen Führungskräfte (86 Prozent weltweit) fällt es schwer, mit dem Tempo der technologischen Innovation Schritt zu halten und Geräte, Sensoren und Technologien in ihren Anlagen und in der gesamten Lieferkette sicher zu integrieren.

Einführung von Robotern geplant

Helfen soll in der Fertigungsindustrie unter anderem die Automatisierung. In den nächsten fünf Jahren planen viele Hersteller die Einführung von Robotern (63 Prozent in Europa, 65 Prozent weltweit), maschinellem Sehen (66 Prozent in Europa und weltweit), Radiofrequenz-Identifikation (RFID) (62 Prozent in Europa, 66 Prozent weltweit) und stationären Industriescannern (53 Prozent in Europa, 57 Prozent weltweit).

Für die Studie wurden 1.200 Führungskräften der C-Suite sowie IT- und OT-Führungskräften in verschiedenen Fertigungssektoren befragt. Darunter befanden sich die Bereiche Automobil, Elektronik, Lebensmittel und Getränke sowie Pharma und medizinische Geräte. Die Teilnehmer kamen aus Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika.

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