Greiftechnik
KI vereinfacht automatisches Greifen schwieriger Bauteile

Ein Gastbeitrag von Schunk 5 min Lesedauer

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Das 2D-Grasping-Kit von Schunk erlaubt Unternehmen, ihre Greif- und Sortieraufgaben leicht zu automatisieren. Für Einrichtung, Teaching und Anwendung ist dank offline KI-Unterstützung und einfacher Bedienoberfläche kein Fachpersonal nötig.

Die KI-gestützte Bildverarbeitungssoftware des 2D Grasping-Kit von Schunk teilt dem Roboter Position, Drehwinkel und Greifposition für jedes Bauteil mit.(Bild:  Schunk)
Die KI-gestützte Bildverarbeitungssoftware des 2D Grasping-Kit von Schunk teilt dem Roboter Position, Drehwinkel und Greifposition für jedes Bauteil mit.
(Bild: Schunk)

Alle produzierenden Betriebe sehen sich mit derselben Herausforderung konfrontiert: Wie können sie mit der gleichen Mitarbeiterzahl eine wirtschaftliche, effiziente Produktion aufrechterhalten oder diese sogar ausbauen? Der Personalmangel ist inzwischen zum Normalzustand in sämtlichen Branchen geworden. Darum wollen Unternehmen immer mehr Produktionsschritte automatisieren – vor allem körperlich anspruchsvolle oder monotone Tätigkeiten, für die sich immer weniger Mitarbeiter finden.

Handling von Bauteilen mit dem Roboter

Fortschritte in Robotik, künstlicher Intelligenz (KI) und Greifsystemen eröffnen immer neue, wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten für Automationslösungen. In der Vergangenheit konnte man noch davon ausgehen, dass die Betriebe über genügend Fachpersonal verfügen, um Automatisierungssysteme einzurichten und zu bedienen. Die Systeme gewannen daher zwar stets an Funktionen dazu, wurden jedoch auch schwerer zu bedienen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen stellt das heute vor Probleme: Sie kämpfen mit Personalengpässen, die sie daran hindern, ihre Produktion zu automatisieren und damit zukunftssicher zu machen. Insbesondere das Handling von Bauteilen mit dem Roboter stellt für sie eine große Herausforderung dar. Wird für das positionsgenaue Greifen der Bauteile dann auch noch ein Kamerasystem benötigt, kommen viele Unternehmen an ihre Grenzen und müssen für eine Automatisierung auf externe Dienstleister zurückgreifen und machen sich so von diesen abhängig.