Schließsysteme
Kiekert-Insolvenz: Chinesischer Investor hält an Zulieferer fest

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Im September meldete Kiekert Insolvenz an und sah die Schuld vorrangig bei einem chinesischen Investor. Der hat sich jetzt zu Wort gemeldet.

Der chinesische Investor des Schließsystem-Zulieferers Kiekert hält an dem Unternehmen fest.(Bild:  Kiekert)
Der chinesische Investor des Schließsystem-Zulieferers Kiekert hält an dem Unternehmen fest.
(Bild: Kiekert)

Der chinesische Autozulieferer Lingyun will Eigentümer des Autoschloss-Herstellers Kiekert bleiben. Für Kiekert war vergangene Woche ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet worden. „Lingyun beabsichtigt, an Kiekert AG sowie Kiekert Holding GmbH festzuhalten, die Insolvenzgründe zu vermeiden und dass sämtliche Insolvenzgläubiger befriedigt werden“, teilte die chinesische Firma mit. Von den Insolvenzanträgen sei Lingyun „vollkommen“ überrascht worden. Das Unternehmen habe davon aus den Medien erfahren.

Finanznot wegen ausbleibender Zahlungen

Das Amtsgericht Wuppertal hatte vor einer Woche ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Die Insolvenz sei die Konsequenz daraus, „dass der chinesische Gesellschafter keine weiteren Mittel bereitgestellt und seine finanziellen Verpflichtungen im dreistelligen Millionenbereich nicht erfüllt hat“, teilte Kiekert mit. „Der von Sanktionen betroffene Gesellschafter verwehrt uns den Zugang zu wichtigen Märkten und Finanzierungen, was unsere Geschäftstätigkeit erheblich gefährdet“, hatte Kiekert-Vorstandschef Jérôme Debreu erklärt.

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