Analogcontroller Überwachung direkt im Stanzwerkzeug

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Kistler präsentiert Überwachungssystem für eine sichere Doppelblechkontrolle – auch als Retrofit.

Das neue Überwachungssystem KCA 400T von Kistler erlaubt die komfortable Nutzung von analogen Sensoren direkt im Stanzwerkzeug.(Bild:  Kistler Gruppe)
Das neue Überwachungssystem KCA 400T von Kistler erlaubt die komfortable Nutzung von analogen Sensoren direkt im Stanzwerkzeug.
(Bild: Kistler Gruppe)

Um analoge Sensoren beim Stanzen noch effizienter nutzen zu können, hat Kistler den Analog-Controller KCA 400T entwickelt: Das modernisierte Subsystem für Überwachungssysteme an Stanzmaschinen erlaubt dank großem Touch-Display die einfache Umsetzung der Doppelblechkontrolle durch eine ins Werkzeug integrierte Sensorik – auch als Retrofit an älteren Maschinen.

Stanz- und Hybridteile gehören zur Grundausstattung in anspruchsvollen Branchen wie Automobil-, Elektronik- oder Haushaltsgeräteindustrie. Über die letzten Jahrzehnte hat sich nicht nur die Fertigung weiterentwickelt – etwa mit Folgeverbundwerkzeugen, die die Herstellung komplexer Teile ermöglichen – sondern auch die Qualitätssicherung: Integrierte Sensorik – optisch, piezoelektrisc oder induktiv – garantiert in Verbindung mit Werkzeug- und Prozessüberwachungssystemen enge Toleranzen und hohe Prozesssicherheit beim Stanzen.

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Eine besondere Rolle spielt dabei die Doppelblechkontrolle: Wird Stanzabfall nicht vollständig nach unten abgeführt, kann es zum Verkippen des Werkzeugs kommen; man spricht daher neben Doppelblechkontrolle auch von Kippkontrolle. Als besonders vorteilhaft für die Erkennung von Doppelblech haben sich die analogen Induktivsensoren von Kistler erwiesen: Diese Abstandssensoren detektieren in Kombination mit dem Analog-Controller KCA 400T auch kleinste Stanzabfälle im Werkzeug und verhindern so Bauteilbeschädigung sowie möglichen Werkzeugbruch.

Intelligentes Stanzen: kein Doppelblech im Stanzwerkzeug

Mit dem KCA 400T können im Stanzwerkzeug verbaute analoge Sensoren komfortabel parametriert und an die Stanzmaschine – beziehungsweise deren Überwachungssystem – angeschlossen werden. Der Analog-Controller verfügt über vier Eingänge für Analogsensoren mit 0 bis 10 Volt und einen digitalen Ausgang (PNP). Über das große Touchdisplay lassen sich alle Sensoren im Bereich von 10 bis 200 Mikrometer mit unterschiedlichen Toleranzen einstellen. Fehlermeldungen werden nun als Klartext und mit zusätzlichen Erklärungen ausgegeben – neben Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch jetzt auch auf Chinesisch und Spanisch.

Im AutosetModus liest der KCA 400T die Signale der angeschlossenen Sensoren automatisch ein. Nach dem Start der Presse findet ein Vergleich zwischen den gespeicherten Sollwerten und den im Lauf ermittelten Istwerten statt. Liegen alle Istwerte innerhalb der eingestellten Toleranz, erfolgt ein PNP-Ausgangssignal an das nachfolgende Werkzeugüberwachungssystem. Überschreitet einer oder mehrere Sensoren die eingestellte Toleranz, wird kein Ausgangssignal generiert und das Werkzeugüberwachungssystem stoppt die Presse. Somit wird der Analog-Controller bei jedem Hub auf seine Funktion hin überwacht. Auf dem Display wird die entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.

Die mit analogen Induktivsensoren realisierte Doppelblechkontrolle ist genauer als beispielsweise die mit digitalen (schaltenden) Sensoren und bietet auch für ältere Stanzmaschinen die Möglichkeit, sehr hohe Überwachungsgenauigkeit und damit höchste Qualität beim Stanzen zu erreichen.

Bester Werkzeugschutz beim Stanzen – auch als Retrofit

Der Kistler KCA 400T lässt sich mit allen am Markt erhältlichen Werkzeug- und Prozessüberwachungssystemen kombinieren – bestehende Überwachungssysteme können problemlos nachgerüstet werden (Retrofit). Werden mehr als vier Analogsensoren in ein Stanzwerkzeug integriert, können mehrere KCA 400T von Kistler parallel genutzt und mit dem Überwachungssystem verbunden werden. Dabei belegt jeder Analog-Controller nur einen Eingang, sodass aus einem digitalen Eingang des Überwachungssystems vier analoge Messeingänge werden.

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